Das österreichische Weinbaugebiet ist eines der acht des Bundeslandes Niederösterreich und umfasst 2.452 Hektar Rebfläche. Von 1995 bis 2007 hieß es Donauland, dieser Name hat sich aber nie so richtig durchgesetzt. Der neue Name Wagram wurde ab dem Jahrgang 2007 gültig. Die namensgebende Bodenerhebung nördlich der Donau erstreckt sich von Feuersbrunn im Westen bis zum Heldenberg im Nordosten. Der Name (Wachrain) leitet sich von „Wogenrain“ oder „Wogenrand“ ab, das war in der letzten Eiszeit der frühere Rand der Donau im Tullner Feld. Auf einem Sockel aus Urgestein liegt ein Quellhorizont aus Meeressand, darüber türmt sich der Löss bis zu zwölf Meter hoch. Der gelbe Boden hat hohes Wasserspeicherungs-Vermögen und sorgt für vielschichtige Weine.
Wagram besteht aus zwei voneinander durch die Donau getrennten Bereichen. Nördlich und entlang des Flusses erstreckt sich der oben erwähnte wesentlich größere Bereich zwischen den Weinbaugebieten Kamptal im Westen und Wien im Osten. Er gab auch dem Weinbaugebiet den Namen und umfasst rund 2.450 Hektar Rebfläche. Bekannte Weinbau-Großgemeinden sind Fels am Wagram mit den Rieden Fumberg, Hammergraben, Mitterweg, Schafberg, Weelfel und Wora; Grafenwörth mit den Rieden Am Berg, Kellerweingarten, Nußberg und Rosenberg; Großriedenthal mit Alter Weingarten, Eisenhut und Goldberg; sowie Kirchberg am Wagram mit Hundsberg, Schlossberg und Steinberg.
Östlich davon und südlich der Donau liegt der zweite nach der Stadt benannte Teil Klosterneuburg, inklusive der Stadtgemeinde Tulln und der Marktgemeinde Atzenbrugg. Im Zuge der Umbenennung von Donauland in Wagram erhielt dieser den Status einer Großlage. Die Weingärten des wesentlich kleineren Teiles umfassen rund 350 Hektar Rebfläche. Zur Stadtgemeinde Klosterneuburg gehören die Orte Höflein, Kierling, Kritzendorf, Maria Gugging, Weidling und Weidlingbach. Bekannte Rieden sind Franzhauser, Weidling, Wieden und Ziegelgrub. Das Klima ist vom Einfluss der Donau, dem Schutz gegen kalte Nordluft durch die Ausläufer des Manhartsberges und vom nahen pannonischen Gebiet geprägt.
Der Rebsortenspiegel basiert auf der im Jahre 2009 durchgeführten Weingartenerhebung. Gegenüber der letzten Erhebung 1999 gab es bei den Rebsorten keine nennenswerten Veränderungen. Die Rebfläche steigerte sich um 119 Hektar, das sind rund 18%. Der Rotweinanteil ist mit 5% nur leicht gestiegen. Die eindeutig dominierende Rebsorte ist Grüner Veltliner. Chardonnay und Weißburgunder wurden 1999 noch gemeinsam erfasst:
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