Das österreichische Weinbaugebiet ist eines von vier des Bundeslandes Burgenland und umfasst 499 Hektar Rebfläche. Ab dem 12. Jahrhundert hat besonders der Mönchsorden der Zisterzienser viel für die Entwicklung des Weinbaus beigetragen. Es erstreckt sich südlich des Günser Berglandes und liegt an der Grenze zu Ungarn. Die Pinkataler Weinstraße führt von der größten Weinbau-Gemeinde Rechnitz im Norden entlang der ungarischen Grenze über die Gemeinden Eisenberg mit der Riede Szápari, sowie Deutsch-Schützen mit den Rieden Fasching, Ratschen und Weinberg nach Süden. Weitere bekannte Weinbau-Gemeinden sind Eberau, Güssing, Hannersdorf, Heiligenbrunn (Uhudler-Gemeinde mit Uhudler-Vinothek), Moschendorf (mit Wein-Museum und Uhudler-Vinothek) und Strem.
Südburgenland unterscheidet sich durch die klimatischen Verhältnisse von den nördlichen Weinbaugebieten, vor allem durch höhere Niederschlagsmengen. Das milde, pannonische Klima ist von intensiver Sonnenbestrahlung geprägt. Die Wälder begünstigen eine Abkühlung in den Nächten. Die Böden bestehen aus eisenhaltigem, tonigem Lehm. Nach der Reblaus-Katastrophe schlug Anfang des 20. Jahrhunderts hier die Geburtsstunde der rustikalen, südburgenländischen Spezialität Uhudler. Der regionale Weinbau-Verband Weinidylle Südburgenland setzt Marketing-Aktivitäten und qualitätssteigernde Maßnahmen.
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