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EU-Weinmarktreform
17.07.2007
Widerstand gegen Rodungs- und Anpflanzungspläne
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Die europäischen Landwirtschaftsminister protestieren gegen die Pläne der EU-Kommission für eine Weinmarktreform.
Auf der gestrigen Sitzung des EU-Agrarministerrats stritt nicht nur der deutsche Minister Seehofer gegen die Pläne der Kommission, auch Frankreich, Österreich, Tschechien und einige andere Staaten reagierten ablehnend. Sie kritisierten vor allem die Pläne der EU, bis zum Jahr 2013 insgesamt 200.000 Hektar Reben zu roden, ab 2014 aber die Pflanzungen in der EU freizugeben. Damit werde der Weinbau in klassischen Regionen gefährdet, würden Steillagenwinzer benachteiligt, erklärten die meisten Minister sinngemäß. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die EU-Kommission Änderungen an den Plänen zumindest in diesem Bereich vornehmen muss.
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