Wein-Plus nimmt zweimal jährlich eine Neuklassifizierung der Weingüter unter Berücksichtigung der aktuell angestellten Weine vor. Um in der Klassifikation berücksichtigt werden zu können, müssen die Produzenten über mindestens drei Jahre einen repräsentativen Querschnitt ihrer Produktion zur Verkostung angestellt haben. Wo dies nicht der Fall ist, werden die Betriebe gegebenenfalls vorläufig, also mit
bis 



klassifiziert. Werden über einen längeren Zeitraum keine oder nur unzureichend Weine angestellt kann die Klassifikation auf eine Vorläufige zurückgestuft werden oder ganz entfallen. Nach 60 Monaten ohne Wein-Anstellung wird ein Produzent aus der Liste der "Empfehlenswerten Erzeuger" ganz entfernt.
Das bedeuten die Sterne:
Guter Erzeuger
Produzent mit entweder beständig guten Weinen, oder mit sehr schwankenden Ergebnissen, wobei die positiven Seiten überwiegen und einfachen Weinen oder Jahrgängen weit Überdurchschnittliche bis Ausgezeichnete gegenüberstehen müssen. Bei sorgfältiger Auswahl lohnt sich ein Einkauf.

Sehr guter und zuverlässiger Erzeuger
Regelmäßig weit überdurchschnittliche bis ausgezeichnete Qualität, doch auch schwächere Weine und Jahrgänge können vorkommen. Ein Einkauf lohnt sich meistens.


Erzeuger von nationaler Klasse
Die Weine sind auf konstant hohem Niveau und gehören in der Regel zu den Besten ihrer jeweiligen Kategorie im Land. Schwächen gibt es kaum, können in problematischen Jahrgängen jedoch vorkommen. Diese müssen jedoch in guten Jahren mit überragenden Sortimenten ausgeglichen werden, damit ein Betrieb den Status halten kann.



Erzeuger von internationaler Klasse
Produzent von erstklassigen Weinen, die auch im internationalen Vergleich regelmäßig zu den Besten ihrer Art gehören. Mittelmäßige Weine sollten die Ausnahme bleiben, einfach Erzeugnisse kaum vorkommen.




Erzeuger von Weltklasse.
Die Weine dieser Betriebe zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos. Doch auch die einfacheren Gewächse sind zumeist exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht und mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.
Aufgestiegen oder erstmals klassifiziert sind:
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