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19.01.2007
Neues auf dem Buchmarkt
Quergelesen
Von Manfred Wirbals
Leserkommentare (bisher 3)

Sylvie Girard-Lagorce: „Die großen Weine der Welt”

Jetzt ist die Zeit der Schmökerwochenenden gekommen - und mit ihnen die Gelegenheit, sich in angenehmer Lesehaltung Bücher zu Gemüte zu führen, die als klassische „Coffee-Table” bzw. „Wine-Table-Books” durchgehen können: Zumeist viele Fotografien, repräsentative Texte, groß im Format, schweres Papier - aber auch immer von schwerem Inhalt?

So präsentieren sich etwa die „Die großen Weine der Welt” von Sylvie Girard-Lagorce tatsächlich als eine - wie es der Klappentext verheißt - opulente „Einladung zum Genießen”, als eine bunte, reichbebilderte, sehr zurückhaltend getextete Reise zu den besten, oder zumindest zu vielen der besten Weinanbaugebiete der Welt.

Frankreich und Deutschland bilden den Auftakt, es folgen Schweiz und Österreich. Italien, Spanien und Portugal sind weitere europäische Schwerpunkte. Länder der Neuen Welt wie Chile und Argentinien, Australien und Neuseeland werden unter „Weitere Kontinente” abgehandelt.

Und wie sollte es anders sein, natürlich bildet Frankreich hier einen eigenen Kontinent der Weingüte; was nach ihm folgt, kann bestenfalls noch "abgehandelt" werden: Auf knapp 200 Seiten wird das Weinland Frankreich - beginnend mit dem Elsaß und endend mit dem Rhonetal - geradezu enzyklopädisch präsentiert.

Deutschland ist immerhin noch mit kurzen summarischen Texten zu „Mosel-Saar-Ruwer” und „Rhein” vertreten; 19 Spitzengüter, von Bassermann-Jordan bis Forstmeister Geltz Zilliken, werden denkbar knapp, mit kurzem Vorspann und Angaben zu Anbaugebiet, Anbaufläche und Ort, Rebsorten, Anzahl der jährlichen Flaschen und den besten Jahrgängen vorgestellt. Auf die Angabe von Kleinigkeiten wie etwa der Internetadresse, oder der fast durchgehend vorhandenen VDP-Zugehörigkeit (die am Flaschenhals nicht immer zu erkennen ist) wurde leider verzichtet.

Die Konzeption des vergleichsweise günstigen Buches - seine von Weinpassion getragene Einführung,  das Absehen von den Zumutungen der modernen Weinwelt sowie die konsequente Visualisierung dessen, was just als Flasche nicht im Keller liegt - ist letztlich ein Beitrag zur Mystifizierung eines Kulturgutes, das hier wohl etwas zuviel Überhöhung erfährt.

Am Ende ist die Weinqualität sogar den Widrigkeiten der Zeit, von Regen und Sonne enthoben: „Jenseits von Geschmack, Prestige und Berühmtheit existiert noch ein Kriterium, das sich bei der Wahl der besten Weine der Welt als überlegen erweist: die von Jahrgang zu Jahrgang ausgeglichene Qualität.” Wenn es sich hier wirklich um das „überlegene Kriterium” handelte - gäbe es dann noch das Phänomen der „besten Jahrgänge”?

Die grossen Weine der WeltSylvie Girard-Lagorce: „Die großen Weine der Welt”
384 Seiten, 124 Farbfotos, 620 abgebildete Weinflaschen
Delius Klasing Verlag „Edition Delius”, Bielefeld
ISBN 3-7688-1805-5
19,90 €


Michel Bettane / Thierry Desseauve: „Große Weine der Welt”

Ein Augenschmaus ist auch das Buch der renommierten französischen Weinjournalisten Michel Bettane und Thierry Desseauve „Große Weine der Welt”.

Auch hier ist der Faktenteil - ohne Erwähnung der Webadresse - mit der Angabe der Rebsorten und -flächen und der Wiedergabe eines repräsentativen Etiketts auf das Minimum beschränkt. Doch wer es sich mit der exakt 3 Kilogramm schweren bibliophilen Liebeserklärung an den Wein gemütlich gemacht hat, darf sich an einer äußert attraktiven Verbindung von Bild und Text erfreuen.

Die 485 Foto-Illustrationen beschwören bei weitem nicht nur die Mythen großer Weingüter und ihrer großartigen Weine. Sie zeigen auch nicht nur die Besonderheiten der verschiedenen Anbaugebiete - etwa mit den steilen Hängen an Rhein, Mosel und Saar; den charakteristisch weiten Landschaften in Südafrika, Australien und den USA oder mit Rebflächen im Spiel der Naturkräfte:  In gleißender Sonne, in herbstlichen Nebelbänken, bedeckt von Eis und Schnee.

Der Bildteil enthält auch unkonventionelle Porträts von Winzern (auch von weniger bekannten als den hier vertretenen Coppola und Mondavi), von Weingutsarbeitern beim Rebschnitt, am Rütteltisch oder im Fuder bei der kaum weniger „romantischen” Weinsteinentfernung. Die Aufnahmen dokumentieren überdies - häufig in sehr stimmungsvollen, doppelseitigen Aufnahmen - die schwere Arbeit bei der Neuanlage von Rebflächen oder der Bewirtschaftung mit Pferden und verschweigen nicht, wie Landschaften durch Weinproduktion im industriellen Maßstab verändert oder sogar neu geschaffen werden.

Die Texte ergänzen die Bilder kongenial: Bettane und Dessauve gelingt es, in den auch im Schriftdesign ansprechend gesetzten Porträts von 365 Kellereien und Winzern die geografischen, klimatischen aber auch handwerklich-persönlichen Voraussetzungen der jeweiligen Weinkulturen und Weinstile ebenso knapp wie informativ zu beschreiben.

Mit den jeweiligen Absätzen „Unsere Lieblingsweine” gelangt eine erfrischend subjektive Note in die Würdigung der Weine, die nach Bettane und Dessauve immer „ein- und dieselbe Geschichte” erzählen: Die „der wunderbaren und produktiven Weinkultur, die sich durch die Jahrhunderte und die Länder hindurchzieht.”

Während Sylvie Girard-Lagorce in der knappestmöglichen Darstellung der einzelnen Güter deren Weinqualitäten und jeweiliges Selbstverständnis nicht näher ausführt, werden diese von Bettane und Dessauve derart nachvollziehbar beschrieben und begründet, daß es den Leser wohl zumeist nach einer Probe auf das Exempel verlangt. Dass dies zumindest gelegentlich möglich sein dürfte, ist einem wesentlichen Auswahlkriterium der beiden Autoren zu verdanken: „Bei einem Buch für ein breites Publikum aus Liebhabern guter Weine” schien es ihnen „notwendig zu sein, der Realität gegenüber dem Mythos den Vorzug zu geben. Auch wenn wir für einige Microcrus höchste Bewunderung hegen, haben wir solche winzigen Erzeuger ausgeschieden, deren Vertrieb zu stark beschränkt ist, als dass irgendjemand eine Flasche dieses Weins in einer Kellerei finden könnte.”

Große Weine der Welt bei Amazon

Michel Bettane / Thierry Desseauve: Große Weine der Welt
Knesebeck Verlag; 600 Seiten
ISBN 3-89660-378-7
49,95 €


Rolf Rosche: „Auf der sächsischen Weinstraße”

Ein Coffee-Table-Book gänzlich anderer Art - weinsächsisches Vademekum; jederzeit griffbereiter Kleinstreiseführer für die kleinere Damenhandtasche, Hosen- oder Sacco-Innentasche; bibliophiles Präsent für viele Gelegenheiten vor allem entlang der Elbe - hat der „BuchVerlag für die Frau” (so heißt er tatsächlich) herausgebracht.

 Die informative Zusammenstellung historischer Informationen über den Weinanbau, über die Dresdner Weinberge und einige ausgewählte Güter - allerdings ohne Adressenangabe - beantwortet aber nicht die Frage, weshalb die Bücher vom „BuchVerlag für die Frau” so klein (6,2 x 9,5 cm) sein müssen: Etwa weil es sich beim Weinanbaugebiet Sachsen um das kleinste aller Anbaugebiete handelt?

Auf der sächsischen Weinstraße bei Amazon

Rolf Rosche: Auf der sächsischen Weinstraße
BuchVerlag für die Frau, Leipzig, 128 Seiten
ISBN 3-89798-176-9
5,-- €


René Gabriel: „Bordeaux Total”

Es bedarf nicht der Lektüre des 717-seitigen, ebenso schweren wie informativen Buches „Bordeaux Total”, um von der Bordeaux-Kennerschaft des Schweizer Weinjournalisten überzeugt zu sein. Dafür reicht bereits die nähere Bekanntschaft mit der jetzt erstmals herausgegebenen Taschenbuchausgabe ( „Pocket Guide”).

Schon die Bewertung der Bordeaux-Klassifizierung von 1855 und die nachfolgenden Einstufungen in den anderen Appellationen ist erfrischend deutlich formuliert: „Nirgends auf der Welt ist der Klassifikationssalat so diffus wie in Bordeaux.”

Vor dem Hintergrund gewaltiger Qualitätssprünge in den letzten Jahrzehnten durch „Selektion, Technik, neue Barriquen und multikulturelle Önologen” hat Gabriel gegen diesen „Salat” ein eigenständiges, gut begründetes „Bordeaux-Klassement” entwickelt. Wer in dieses Klassement von den Cinquième Crus classés bis hin zu den Premiers Grand Crus classés und den Crus Bourgeois aufgenommen werden will, sollte nicht einen einmaligen großen Wurf landen, sondern mit hochwertiger kontinuierlicher Arbeit über zehn Jahre überzeugen. Ansonsten könnte es immerhin dafür reichen, zu den „Teuren Aspiranten” oder den „Neuen Mega-Werten” gezählt zu werden.

Im Anschluß werden über 400 Chateaux ebenso knapp wie pointiert mit Angaben zur „Genussreife” und Punktewertungen der einzelnen Jahrgänge vorgestellt. Auch wenn vielen Bordeaux-Interessierten viele der besprochenen Weine unzugänglich bleiben sollten, gewinnen sie doch Zugang zum Buch und zu Bordeaux durch Gabriels Sprache, die oft heftig, gelegentlich derb, jedenfalls immer unterhaltsam ist: Anstelle trockener Abhandlung ist etwa zu lesen, dass er auf einem Chateau „einen wirklich guten Wein... noch nie verkostet” hat; bei einem anderen gänzlich abrät, denn „wer Bordeaux liebt, soll die Finger davon lassen”; mal „ähneln die Jahrgänge zwischen 1966 und 1982 einer Trauerweide”, bei einem anderen Chateau „ist man sich nie sicher, ob es Wein, St. Emilion oder Bluff ist”.

Von verblendeter Bordeaux-Verehrung weit entfernt und ohne jede Scheu vor arrivierten Namen, ist es für Gabriel, zum Glück des Lesers, kein Problem, „eine önologische, dicke Weincreme mit mehr Marmeladen- und Barriquengeschmack als mit Weinaromen” oder einen „Phantomwein ohne klare Definition, gemacht um Journalisten zu blenden”, herzhaft zu kritisieren. Zum Schluß noch ein Zitat gegen das bloße Beharren auf Tradition: „Das einzig Moderne an diesem Wein ist seine Website.”

Bordeaux Total - Pocket Guide bei Amazon

René Gabriel: Bordeaux Total - Pocket Guide
Orell-Füssli, 288 Seiten
ISBN 3-280-05194-0
€ 23


Fach- und Lehrbücher


Horst Dietrich Mohr (Hrsg.): „Farbatlas Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge”

Ob nun Industrieprodukt oder Kunst- und Kulturprodukt: Das zugrunde liegende Naturerzeugnis, die Weinrebe, die Traube und der Stock, sind in hohem Maße anfällig für „Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge”, die im gleichnamigen Farbatlas des Ulmer Verlages für „Winzer, Berater, Studenten, Fachschüler und alle am Weinbau Interessierten” in tatsächlich ebenso spannender wie informativer Weise beschrieben werden.

Welche das Lesegut und letztlich auch die Weinqualität beeinflussenden „Konflikte” in der Natur und mit der Natur erkannt und behoben werden müssen, wird von einem fachlich ausgewiesenen Autorenteam fundiert beschrieben: Die Krankheiten und Schädlinge (die „Nützlinge” werden ebenfalls umfangreich thematisiert) werden in angenehm sachlicher Diktion - klischeefrei und unpathetisch - schematisch nach jeweiligem Schadensbild, Verwechslungsmöglichkeiten, biologisch-physiologischem Erscheinungsbild und Behandlung bzw. Vorbeugung abgehandelt.
 
Der handliche Atlas sollte nicht nur Fachleuten als ein Vademekum für jahreszeitliche Spaziergänge an Weinbergen entlang dienen: Es ermöglicht auch sonstigen Weininteressierten, Schädigungen zu erkennen, erklärt konzentriert die Pflanzenschutzpraxis im ökologischen Weinbau ( „Angestrebt wird eine Selbstregulation des Ökosystems Weinberg”), verdeutlicht die sensorisch wahrnehmbaren Konsequenzen von Erkrankungen wie etwa der Essigfäule (Essiggeruch) und verdeutlicht letztlich, vor welch großen Schwierigkeiten und Herausforderungen vor allem der qualitätsorientierte Weinbau steht: Die Basis des Kulturproduktes Wein - die Weinrebe - ist ein empfindliches Mikrosystem im Ökosystem Weinberg.

Farbatlas Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge... bei Amazon

Horst Dietrich Mohr (Hrsg.): Farbatlas Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge an der Weinrebe
320 Seiten, 250 Farbfotos und Grafiken
ISBN 3-8001-4148-5
19,90 €


Helmut Hans Dittrich: „Mikrobiologie des Weines”

Eine wesentlich anspruchsvollere Vertiefung der im Farbatlas noch „allgemein verständlich” gehaltenen Lektüre bietet für „Studierende, Wissenschaftler und Praktiker der Weinwirtschaft, der Biotechnologie, des Weinbaus und der Oenologie” der in der Reihe „Handbuch der Lebensmitteltechnologie” erschienene Band aus dem selben Verlag „Mikrobiologie des Weines”.

Der aktuelle Wissens- und Forschungsstand zu allen wesentlichen, bei der Weinbereitung relevanten mikrobiologischen und chemischen Vorgängen ist hier im Überblick dargestellt. Die didaktisch gelungene Aufbereitung macht das Buch allerdings nicht nur für die Wissenschaftler und Praktiker wertvoll. Auch weininteressierte „Laien”, die weder Oenologie studiert noch eine Winzerlehre absolviert haben, werden einzelne Kapitel mit Gewinn lesen: Die Abschnitte etwa über den Einfluß unterschiedlicher Temperaturen auf die Gärung ( „der für die Wein-Erzeugung wichtigste Einflussfaktor”!), die Reinzuchthefegärung und Spontangärung ( „Normalität über Jahrtausende”) oder verschiedene Verfahren zur Sherryherstellung ( „gezielter Einfluss des Sauerstoffs”) sind gerade in ihrer nüchternen Objektivität spannend und lehrreich.

Den Ausführungen im Vorwort ist uneingeschränkt zuzustimmen: „Über Wein gibt es viele Bücher, aber kein zeitgemäßes über die Lebewesen, die den Wein im wahren Sinne des Wortes ‚machen’...Ohne die Mikroorganismen, die hier besprochen werden, gäbe es keinen Wein. Sie sind es, die das köstliche Getränk bereiten...”

Mikrobiologie des Weines bei Amazon

Helmut Hans Dittrich unter Mitarbeit von Manfred Grossmann: Mikrobiologie des Weines
Ulmer 2005, 240 Seiten
ISBN 3-8001-4470-0
59,90 €


Günter Schruft (Hrsg.): „Deutsches Weinbau Jahrbuch 2007”

Nicht weniger nüchtern und unprätentiös in Buchgestaltung, Satz und Fotoqualität präsentiert sich im mittlerweile 58. Jahrgang das „Deutsche Weinbau Jahrbuch 2007”.

Für einen überaus günstigen Preis erhält der an wissenschaftlichen Abhandlungen interessierte Leser ein Jahrbuch, dessen Anschaffung sich alleine schon wegen des Anhangs lohnt: Dieser nennt sich trocken „Statistiken, Tabellen und Verzeichnisse” und enthält die Zahlen für den Weinbau der Welt (mit Flächen, Export-, Import- und Konsumzahlen) und den Weinbau in Deutschland ebenso wie die geradezu enzyklopädische Auflistung aller relevanten deutschsprachigen Weinverbände und Weinorganisationen.

Die 28 Fachartikel decken ein breites, Professionelle und Amateure ansprechendes Interessensspektrum ab: So werden sehr spezielle Fragen wie „Scott-Henry - Eine Alternative zur Spaliererziehung?” oder „Neues Verfahren zur Früherkennung von Gärstörungen” ebenso gründlich abgehandelt wie allgemein bedeutsame Themen wie z.B. „Globalisierung der Weinwirtschaft: Hat der Deutsche Wein noch eine Chance?”.

Deutsches Weinbau-Jahrbuch 2007 bei Amazon

Günter Schruft (Hrsg.): Deutsches Weinbau Jahrbuch 2007
Ulmer / Stuttgart; 260 Seiten
ISBN 3-8001-5325-4
9,90 €


Weinkalender:

Zur anschwellenden Flut der Weinbücher haben sich seit einigen Jahren die immer beliebter werdenden Weinkalender gesellt, die sehr erfolgreich auf die fotogene Vermittlung der Weinklischees, aber auch die anrührende Erinnerung an Weinkultur und vom Wein geprägte Lebensqualität setzen.

Wie sehr die Welt des Weines von Bildern und aus Bildern lebt, wie sehr sie sich - fernab von der weinindustriellen Großproduktion - mit leuchtenden Trauben, traditionsreichen Weingütern, pittoresken Weinbergen und zeitlosen Weindörfern als ein unerschöpflicher Quell von Inspiration und vinophiler Phantasieproduktion präsentiert, zeigt etwa der Wandkalender „Wein 2007” des ars vivendi Verlages. Die Impressionen beispielsweise von St. Emilion, der Weinberge bei Heppenheim, aber auch eines Stillebens mit Brot und Wein befördern Fernweh und Sehnsüchte -  und zeugen von der suggestiven Kraft des Weines und seiner anregenden Kräfte im Glas, in den Landschaften und in der Kulturgeschichte.

Die Aufnahmen für einen in Motiven und Maßen geradezu ausladenden Kalender, ebenfalls bei ars vivendi,  stammen von dem Fotografen Hendrik Holler, der sich auf die Themen Essen & Trinken, vor allem aber Wein, spezialisiert hat: „Die Welt des Weins 2007” zeigt im Panoramaformat 100 x 35 cm berühmte Lagen des Weins - ob nun Napa Valley während der Senfblüte oder Haute Cabrière in Franschoek/Südafrika - mit großer Ausdruckskraft.

Die Weite der Aufnahmen gibt starke Eindrücke von der Weite der Landschaften, aus denen viele große Weine der Welt stammen. Sie erscheinen wie Kulissen, mit entrückten Landschaften, einsam und menschenleer, fast unwirklich. Der Wein, mehr denn je Industrieprodukt als Kunst- und Kulturprodukt, erscheint hier als Getränk mit geradezu göttlicher Herkunft.

Wein 2007 - Wandkalender bei Amazon

„Wein 2007”
ars vivendi Verlag, 46x47cm
ISBN 3-89716-289-X,
26,-- €

und:

Die Welt des Weins 2007 bei Amazon

„Die Welt des Weins 2007”
Panoramaformat 100 x 35 cm
ISBN 3-89716-751-4
45,-- €

(je 12 Monatsblätter)



zum zweiten Teil


Manfred Wirbals

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