Bewährt
Im siebten Erscheinungsjahr des Taschenführers „500 Weine unter 10 Euro” gibt Bernd Kreis die Verantwortung an den Weinjournalisten Till Ehrlich ab. Das Konzept bleibt das gleiche: die Weine werden ausführlich beschrieben, mit einem bis 3 Gläsern bewertet und mit Preisangabe, Speisentipps und Bezugsquelle veröffentlicht. Besonderes Augenmerk legt der Autor auf Weine aus handwerklicher Produktion. Zu vielen Weinen gibt es ergänzend zur Degustationsnotiz Hintergrundinformationen zu Herkunft, Rebsorten und Produktionsverfahren.
Die Auswahl der Weine erfolgt weltweit, wobei Deutschland das bei weitem größte Kapitel füllt. Österreich nimmt erheblich mehr Platz ein als früher und auch das Schaumwein-Kapitel ist stark angewachsen. Die Länder Bulgarien, China und Mexiko sind zum ersten Mal vertreten. Ein überaus nützlicher Einkaufsratgeber, bei dem man sich nur manchmal etwas weniger Respekt vor den großen Namen wünscht: auch deren schwächere Weine werden auffällig oft mit der Höchstwertung von 3 Gläsern bedacht - die sie besonders im eher schwierigen 2004er Jahrgang unserer Ansicht nach nicht immer verdienen.
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Till Ehrlich, Bernd Kreis:
500 Weine unter 10
14,90
Hallwag
ISBN(10) 3-7742-7693-5
ISBN(13) 978-3-7742-7693-2
Persönlich
„Die kürzeste Verbindung” zwischen dem Leser und Deutschlands Weinen nennen die Gebrüder Lange ihren neuen Weinführer, in dem sie eine sehr persönliche Auswahl von 100 deutschen Weinproduzenten vorstellen. Die Autoren erheben bei ihren ausführlichen, in bekannt lockerem Stil gehaltenen Winzerportraits keinerlei Anspruch auf Objektivität, sondern legen sogar Wert darauf, dass es sich hierbei um ganz nach persönlichen Vorlieben und Sympathien der Brüder gerichtete Empfehlungen handelt. So kann auch der kundigere Leser mit Sicherheit den einen oder anderen wenig bekannten Produzenten entdecken und auch die in der Fachpresse allgegenwärtigen Weinerzeuger werden mitunter aus einem neuen Blickwinkel betrachtet. Dafür fehlen fast alle Spitzenproduzenten, während vereinzelt auch mittelmäßige Produzenten vorgestellt werden, deren eher einfachen Weine nur mit Mühe einem der Attribute „besonders”, „großartig”, „ausgefallen”, „umwerfend” oder „verrückt”, zugeordnet werden können, wie es die Autoren ihrer Einführung zufolge tun. So ist „Wein direkt” ein Wein-Lesebuch für Entdeckungswillige, hauptsächlich aber für Freunde des unverkrampften, oft erfrischend respektlosen Stils der Lange-Brüder.
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Cornelius Lange, Fabian Lange:
Wein direkt
14,90
Hallwag
ISBN(10) 3-7742-7690-0
ISBN(13)978-3-7742-7690-1
Überfällig
Kaum einer anderen Rebsorte wird eine solche Vielfalt bei gleichzeitiger Charakterstärke nachgesagt, wie dem Riesling. Da wird es Zeit, sich dieser Königin der Reben exklusiv in einem Weinbuch zu widmen, zumal der Riesling derzeit Weltweit wieder die Aufmerksamkeit erfährt, die er nach Ansicht der meisten Fachleute verdient.
Christina Fischer und Ingo Swoboda haben sich dem Thema mit der nötigen Sorgfalt angenommen und präsentieren ein handliches, aufgeräumtes und geschmackvoll bebildertes Buch, in dem nahezu alles steht, was der Weinliebhaber über Riesling wissen muss.
Das beginnt nach einem kurzen Einblick in die Geschichte der Sorte mit einer ausführlichen Darstellung der Rebsortencharakteristik sowie der Produktionsbedingungen und -praxis in Weinberg und Keller. Anschließend stellen die Autoren die wichtigsten Anbaugebiete für Riesling weltweit vor und beleuchten die verschiedenen Philosophien und Stile, sie stellen die Aromen des Rieslings und ihre Ursprünge vor und lassen auch das Reizthema „Terroir” nicht außer Acht. Dabei gehen Fischer und Swoboda mit streitbaren Themen wie dem Terroirgedanken erfreulich sensibel um und enthalten sich eigenen Bewertungen. Ein umfangreiches Kapitel ist den Portraits wichtiger Produzenten gewidmet, die jeweils bestimmte Weinstile herausragend repräsentieren, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
Ein gelungenes, höchst lesenswertes Werk, nicht nur für eingefleischte Rieslingfreaks.
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Christina Fischer, Ingo Swoboda:
Riesling
Mit Fotos von Robert Dieth
24,90 Hallwag
ISBN(10) 3-7742-6994-7
ISBN(13) 978-3.7742-6994-1
Unverzichtbar
Es gibt nur wenige Weinautoren, die schriftstellerisches Können und ihre Leidenschaft für Wein so perfekt verbinden wie Hugh Johnson. Am deutlichsten wird dies wohl in Johnsons umfassender „Weingeschichte”, die nun, reich bebildert, inhaltlich gestrafft und um die neuen Entwicklungen in der Weinwelt erweitert, neu aufgelegt wurde. Ein Standartwerk, das in keiner Weinbibliothek fehlen darf.
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Hugh Johnson:
Weingeschichte
49,90
Hallwag
ISBN 3-7742-7236-0