Dienstag, 2. März 2010
13.30 Uhr | hr Fernsehen
Entlang der B3 von Bensheim nach Baunatal
Die B3 ist etwa 800 Kilometer lang und damit die drittlängste Bundesstraße der Republik. Sie beginnt an der Schweizer Grenze bei Basel und endet hinter Hamburg bei Buxtehude. Rund 200 Kilometer führen durch Hessen. Dieser Strecke folgt der Film. Er erzählt von Menschen und Orten, die durch die Straße geprägt sind: etwa von dem Brummi-Fahrer und seinem täglichen Kampf um die Pünktlichkeit, von dem Winzer, der an der B3 seine Weinberge bestellt, von der Gesellschaft für Schwerionenforschung, einem der bedeutendsten Forschungszentren Europas, und einer benachbarten Kirche, die sich in ihrer künstlerischen Gestaltung auf die Arbeit der Wissenschaftler bezieht.
Mittwoch, 3. März 2010
12.30 Uhr | MDR
Merseburg - Schlösser, Schlote, Zaubersprüche
Die altehrwürdige Domstadt Merseburg liegt im Zentrum einer in Deutschland einzigartigen Region. Hier wurde im 18. Jahrhundert Braunkohle gefunden. Sie war der Rohstoff für Kunststoff und synthetisches Benzin. Die reichen Kohlevorkommen rund um Merseburg waren damit auch der Grundstein für die gigantischen Industriekomplexe Buna und Leuna. Was einst ein Tagebau gigantischen Ausmaßes war, wird so zum Naturparadies. Und an den Hängen der alten Abraumhalde grünt es frisch: Ein tollkühnes Vater- und Sohngespann hat hier Wein angepflanzt, gegen den Rat der Fachwelt. "Die Spötter waren zahlreich, aber sie sind längst verstummt", sagt Jungwinzer Lars Reifert.
21.00 Uhr | SWR
Reisewege Deutschland
Die Eifel - Heimat von Wind und Wasser
Bevor die Eifel wegen ihrer intakten Natur als Erholungsgebiet für den Tourismus entdeckt wurde, galt sie lange als ein abgelegenes, unwirtliches Gebiet, mit feuchtem Klima und einer rauen Landschaft. Zudem wissen die Eifler die von der Industrie unzerstörte Landschaft zu nutzen: Touristen besuchen die Fachwerkidylle Monschau und die Burg Eltz, im Ahrtal gedeihen international prämierte Rotweine und Jacques Berndorf, der hier seine Wahlheimat fand, nutzt Land und Leute als Kulisse für die berühmten Eifelkrimis.
Samstag, 6. März 2010
13.00 Uhr | hr Fernsehen
Powerfrau am Herd
Schloss Vollrads im Rheingau: eine Veranstaltung, bei der nur Frauen kochen und Winzerinnen ihren Wein vorstellen. Die Filmautorin Nina Thomas trifft nicht nur die Sterneköchin Claudia Poletto, sondern auch Kimberley Unser. Die junge Köchin zeigt ihre Küche im "Blumen" im Frankfurter Nordend, einem kleinen, feinen Restaurant.
Sonntag, 7. März 2010
10.35 Uhr | ORF2
Flüsse der Genüsse
Die Eder
Die Eder entspringt in Nordrhein-Westfalen und ist mit 180 km der längste Nebenfluss der Fulda. Einen Teil der Strecke wird mit dem Kanu bestritten, dabei paddeln wir entspannt in Richtung Wega und genießen am Ende der Kanutour "Schepperlinge"- ein Gericht, das nur in dieser Gegend serviert wird. Letzte Station unserer kulinarischen Reise ist der "Böddiger Berg", der nördlichste Weinberg Hessens.
17.45 Uhr | ARD Plus
Mit dem Zug durch Neuseeland
Die Südinsel
Der zweite Teil der Reise führt uns in die bisweilen sehr rauen Wasser des Marlborough-Sundes, wo findige Fischer eine neue Ikone der Neuen Neuseeländischen Küche heranzüchten: Grüne Muscheln. Von dort führt der Schienenstrang durch schier endlose und ständig weiter ausgedehnte Weinberge.
18.30 Uhr | ARD Plus
Traumzug durch Afrika
Von Kapstadt zum Krüger Park
Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug - genannt 'Pride of Africa' - den afrikanischen Kontinent - vom Pazifik bis zum Indischen Ozean. Von Kapstadt nach Daressalam. Eine Fahrt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania. Eine Abenteuerreise durch Steppen und Savannen, vorbei an immergrünen Weinlandschaften und schroffen Bergen, klaren Seen und tosenden Wasserfällen, durch Täler und berühmte Nationalparks. Insgesamt sind es gut 6.000 Kilometer. Am frühen Vormittag bricht der 'Pride of Africa' von Kapstadt aus auf. Es geht durch die Weinlandschaften der Kap-Region. Am Nachmittag erreicht der Zug Matjiesfontein, ein viktorianisches Dorf in der Halbwüste Karoo.
18.30 Uhr | 3sat
Weltkulturerbe Neusiedlersee
u.a.: Im Herbst konzentriert sich alles auf die Weinlese in einem der ältesten Weinbaugebiete der Welt.
Montag, 8. März 2010
03.35 Uhr | MDR
Jahreszeiten im Weinberg
Die Elblandwinzer
15.00 Uhr | hr Fernsehen
Genießen im Schlaraffenland
Wein und Waller
Moderatorin Tatjana Geßler sucht in der Region um Lauffen am Neckar nach den kulinarischen Köstlichkeiten. Ein Highlight sind die Weißwürste von Eberhard Ermer - ein im Wortsinn ausgezeichneter Metzger. Für seine Würste sammelt er Pokale über Pokale. Warum, das wird Tatjana Geßler beim Besuch in seiner Metzgerei herausfinden, wenn sie mit ihm zusammen das Fleisch und die Gewürze zusammenmischt. Für das Hauptgericht der Sendung ist Kristian Dankl zuständig. Der Koch der alten Weinstube "Zur Sonne" nimmt für sein G‘röschtetes nur die besten Zutaten: Die Weißwürste werden sich zu den heimischen Tomaten und Lauffener Kartoffeln gesellen. Welche Knolle die richtige ist, ist beim Besuch auf dem Acker von Klaus Moser zu erfahren. Er kennt sich aus mit Sieglinde, Rosara Princess und Co. und weiß, welche für welches Gericht die Beste ist. Für den Nachtisch ist Mike Glässing zuständig. Im Restaurant "Elefanten" zaubert er eine Creme vom Lauffener Eiswein mit Früchten der Saison. Den Wein dazu bringt Tatjana Geßler gleich mit, denn bei ihrem Ausflug zu den Weingärtnern in Lauffen darf sie eine Flasche mitnehmen.
Dienstag, 9. März 2010
22.45 Uhr | hr Fernsehen
Die Underbergs
Das Erfolgsgeheimnis der Familie Underberg steckt in einem kleinen, von Strohpapier umhüllten Fläschchen. Hubert Underberg mischte 1846 in Rheinberg am Niederrhein den legendären Kräuterbitter zusammen und gründete das Unternehmen "Underberg". Sein Enkelsohn Emil spezialisierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg dann auf die kleinen Zwanzig-Milliliter-Portionsflaschen - eine geniale Marketing-Idee in Zeiten, da sich viele Verbraucher keine Literflasche leisten konnten. Das kleine "Pülleken" trat seinen Siegeszug an, und aus dem einstigen "Ein-Produkt-Unternehmen" wuchs in den vergangenen vierzig Jahren ein internationaler Konzern mit tausend Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro. Zum Underberg-Imperium zählen inzwischen international bekannte europäische Sekt- und Champagner-Kellereien wie Schlumberger und Blanc-Fousy, der Weinbrand Asbach und Markensäfte wie Valensina und Hitchcock. In der Dokumentation von Birgit Schulz gewähren Emil Underberg, seine Frau Christine und die Tochter und Firmenchefin Hubertine Underberg-Ruder erstmals einen spannenden Einblick in die außergewöhnliche Familien- und Firmengeschichte. Ein Geheimnis offenbaren sie allerdings auch hierbei nicht: das Rezept für den bekannten Magenbitter. Das kennen außer den Dreien nur noch vier katholische Priester. Alle zusammen mussten sich vor einem Notar verpflichten, Ingredienzien und Mixtur niemandem preiszugeben.
Donnerstag, 11. März 2010
21.15 Uhr | Bayerisches Fernsehen
freizeit
u.a.: Leuchtende Weinberge in Franken
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Der Schmidt Max hat sich die schönsten Wirtshäuser in allen bayerischen Regierungsbezirken angeschaut. Copyright: BR/Ralf Wilschewski
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Der "VDP", der älteste Weinbau-Verband der Welt, wird 100 Jahre alt. Deshalb hat der "Verband der Deutschen Prädikatsweingüter" mit einem großen Volksfest die besten deutschen Weinlagen beleuchtet. Los ging's mit dem "Würzburger Stein" in Franken.
Freitag, 12. März 2010
13.30 Uhr | hr Fernsehen
Hessische Früchtchen
Durch das Obstland Hessen
Die hessische Obstlandschaft ist vielfältig. Der Film begleitet Andreas Schneider vom „Obsthof am Steinberg“ in Frankfurt-Nieder-Erlenbach von der Blüte bis zur Ernte durchs Obstjahr. Er gibt einen Einblick in das harte Alltagsleben eines Bio-Obstbauern und berichtet Interessantes über die Bedeutung von Hummeln für den Obstgarten. Früchte jeglicher Art und Form sind die „Stars“ der Sendung: Kirschen als Grundstoff für Obstbrand, Erdbeeren für Marmelade, Brombeeren fürs Eis. Bei Andreas Schneider kann jeder selbst Obst ernten. Er beliefert den Markt im Frankfurter Stadtteil Bornheim mit Erdbeeren und Kirschen, die frühmorgens ganz frisch geerntet werden. Der Film stellt auch den „Sheriff von Kriftel“ vor, der die Früchte auf den Feldern der Obstbauern vor Dieben schützt. Außerdem wird ein Obstmaler besucht, der Stillleben mit süßen Früchten auf ungewöhnliche Weise auf die Leinwand bannt. Im August beginnt in Hessen die Apfelernte. Über fünfzig alte Sorten werden bei Andreas Schneider zum berühmten „Stöffche“ verarbeitet. Was man aus Apfelwein außerdem noch machen kann, verrät der Apfelweinspezialist Jörg Stier aus Maintal-Bischofsheim.
Samstag, 13. März 2010
14.20 Uhr | SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Weinterrassen des Lavaux, Schweiz
Das Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Die mächtigen Felswände der Savoyer- und Waadtländer Alpen schützen vor kalten Winden und auch der über 300 Meter tiefe Lac Léman - der Genfer See - sorgt für ein mildes Klima. Gute Voraussetzungen für Weinbau in einer alpinen Region. Schon 100 n. Chr. pflanzten die Römer an den steilen Uferhängen Reben. Im Mittelalter begannen dann Zisterziensermönche stufenförmige, mit Mauerwerk befestigte Terrassen anzulegen und steigerten so Qualität und Ertrag der Weinstöcke. Man sagt, drei Sonnen verwöhnen die Reben des Lavaux. Die direkte Sonneneinstrahlung, die von der Seeoberfläche reflektierte und die in den Terrassen aus Stein gespeicherte Wärme. Bis hoch zum Wald haben die Winzer im Laufe der Jahrhunderte die nach Süden ausgerichteten Hänge mit Weinterrassen überzogen. Dazwischen wie Nester malerische Winzerdörfer, deren Häuser sich auf engstem Raum drängen. Jeder Quadratmeter wird zum Anbau von Wein genutzt. Trotz Einsatz moderner Techniken ist der Weinbau im Lavaux auch heute noch durch die steilen Lagen äußerst aufwendig. Um die Bewirtschaftung zu erleichtern, wurden Schwindel erregende Einschienenbahnen errichtet, die Menschen und Material bis in die oberen Terrassen transportieren.
Samstag, 20. März 2010
09.40 Uhr | 3sat
Durchs steirische Weinland
Montag, 22. März 2010
14.15 Uhr | Bayerisches Fernsehen
Skizzen aus Spanien
La Rioja - auf dem Pilgerweg durchs Weinland
Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela war im Mittelalter zeitweise die bedeutendste Pilgerstraße Europas. Von den Pässen der Pyrenäen hinab führt der "camino" von Aragón und Navarra nach La Rioja, in das große, alte Weinland Spaniens. Hier gedeihen die edelsten Sorten, und ihre weltberühmten Namen sind alle mit Adelstiteln geschmückt. Auch die Pilger des Mittelalters schätzten den guten Wein, das kräftige Brot und die herzhaften Gerichte, die in den Gasthäusern den Müden und Erschöpften gereicht wurden. Unter ihnen galt La Rioja als das Land Gottes: Brunnen, Kapellen und Kreuze standen am Wegesrand und nach jedem Tagesabsschnitt fanden sie ein Städtchen mit Kloster und Kirche, Hospital und Pilgerheimen. Noch heute ist der Jakobsweg lebendig, und die Pilger ziehen zu Fuß oder auf dem Fahrrad die lange Straße nach Compostela.
Dienstag, 23. März 2010
18.15 Uhr | SWR (RP)
Im Grünen
u.a.: Spitzenweine sind natürlich, sind Bio: Statistisch geht der Trend bei Spitzenwinzern eindeutig in Richtung Bio-Anbau. Weil Weine aus ökologischem Anbau besser schmecken und gesünder sind - oder nur, weil die gut zahlende Kundschaft heute nach Bio-Wein verlangt?
Mittwoch, 24. März 2010
21.00 Uhr | SWR
Reisewege Spanien: Pilger, Wein und wilde Stiere
Die Pyrenäen von Navarra und Aragon
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Eines der letzten Paradiese Europas: die Sierra Guara, eine wilde, karstige Landschaft. Copyright: SR/HR
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Auf der Südseite der Pyrenäen liegen Navarra und Aragon, zwei der schönsten Provinzen Spaniens. Jakobspilger kommen seit über tausend Jahren durch diese Region und atmen - auf dem Weg nach Santiago di Compostela - die reine Luft im größten Buchenwald Europas, bewundern die 500 Meter hohen Steilwände enger Schluchten und besuchen die alten Klöster und Kirchen. International bekannt wurden die spanischen Vorpyrenäen vor allem durch Ernest Hemingway, der den preiswerten und guten Wein der Region schätzte und sich vom Männlichkeitsritual der Jugend Pamplonas faszinieren ließ.
Samstag, 27. März 2010
05.05 Uhr | hr Fernsehen
Die Künstler der Karlsbrücke
Die 700 Jahre alte Karlsbrücke zählt zu den berühmtesten Bauwerken der Welt – alljährlich magischer Magnet für Millionen Besucher aus aller Welt. Von Kaiser Karl IV. für die Ewigkeit geplant und gebaut, ranken sich zahllose Legenden um die ewige Lieblingsbrücke der Tschechen: wie die von den ungezählten rohen Eiern und bestem Wein, Zutaten, mit denen die Baumeister den Mörtel für die Fundamente anrührten.
18.30 Uhr | hr Fernsehen
Schlemmen im Rheingau
Eine kulinarische Reise
Eine „Gegend wie ein Dichtertraum“ schrieb schon Heinrich von Kleist über die sonnige Landschaft des Rheingaus. In dem kleinen, aber feinen Anbaugebiet reifen weltberühmte Weine. Zum guten Tropfen wird zwischen Wiesbaden und Lorch eine bunte Palette kulinarischer Köstlichkeiten angeboten: angefangen bei frischem Spundekäs‘ nach typisch Rheingauer Art über Dinkelsuppe nach Klosterrezept bis hin zu den „wilden“ Variationen aus der Esswerkstatt eines Wiesbadener Künstlers und Genießers.