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30.01.2008
Das Weinfernsehprogramm
Die Übersicht für Februar 2008
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Radio

Sonntag, 3. Februar 2008
19.05 Uhr | MDR Figaro
Essay
Abgespeist
Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können. Gift in Lebensmitteln ist legal, Konsumenten werden systematisch betrogen. Gesunde Lebensmittel, die nicht die Umwelt zerstören, gibt es nur für Leute mit Geld. Dagegen können sich Verbraucher nicht wehren - schon gar nicht mit einer „Politik des Einkaufswagens”, denn sie sind recht- und machtlos. Die Ursache dafür ist nicht die viel gescholtene „Geiz-ist-Geil”-Mentalität der Verbraucher, sondern verantwortlich sind die Regeln des Lebensmittelmarktes, die vor allem den Interessen der Nahrungsmittelindustrie dienen. Der Umwelt- und Verbraucherschutzaktivist Thilo Bode rollt erstmals die politischen Hintergründe dieser Zustände auf. Er fordert Verbraucherrechte als fundamentale Bürgerrechte und zeigt, was sich politisch ändern muss. Sein Appell: Verbraucher müssen sich gemeinsam zur Wehr zu setzen und für ihre Rechte kämpfen.

Fernsehen

Samstag, 2. Februar 2008
4.55 Uhr | hr Fernsehen (Nacht auf Sonntag)
nix wie raus ...
Eisenbahnreisen
Unterwegs auf Schienen - das ist nicht nur eine entspannte Art, eine Wegstrecke zurückzulegen. Reisen mit der Eisenbahn sind auch ein ganz eigenes Urlaubsprogramm, etwa wenn es mit dem "Train du Chocolat" von Montreux aus über die Käsestadt Gruyères nach Broc geht. Wein- und Klosterfreunden wiederum sollten sich eine Reise mit dem Bummelzug durch die Donaulandschaften der Wachau nicht entgehen lassen - vorbei an Krems und dem Stift Melk schlängelt sich der Schienenstrang durch eine der schönsten Weinbauregionen Europas.
Dienstag, 5. Februar 2008
11.40 Uhr | 3sat
Most - Getränk zwischen Tradition und Lifestyle
Wenn es in den Kellern im oberösterreichischen Traun- und Hausruckviertel in den Wintermonaten heftig gluckst und perlt, dann gärt der Most seiner Vollendung entgegen. Der Obstwein aus Äpfeln und Birnen, der früher für so manches derbe Schimpfwort herhalten musste, wird heute oft anerkennend in langstieligen Gläsern verkostet. Man erinnert sich inzwischen auch gern an seine lange Geschichte: So hat etwa der Mathematiker Johannes Kepler (1571 - 1630) bei den Berechnungen zu seinem Opus magnum "Harmonices Mundi" eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Ausgerechnet die als "Mostschädel" verrufenen Bauern aus St. Marienkirchen hatten ein Mostfass entwickelt, das Keplers Idealverhältnis von Volumen und Oberfläche bei Gefäßen am nächsten kam. Nicht ohne Stolz erzählt der Kustos des dortigen Mostmuseums diese Tatsache den Besuchern. Dazu hat er in jüngster Zeit oft Gelegenheit. Das Mostmuseum ist nämlich eines der Zentren eines Naturparks, der dem Most seine Existenz verdankt. Die ganze Landschaft im "Naturpark Obsthügelland" hat er mit seinen beeindruckenden Hochstammbäumen und -alleen geprägt.
22.05 Uhr | MDR
Mahlzeit DDR
Kali, Pfeffi, Blauer Würger
Konsum Reklame. Copyright: Repro: MDR
Wenn in der DDR immer etwas fehlte, eines gab es ständig: Alkohol. Natürlich mangelte es dabei an edlen Tropfen, aber die einfachen Schnäpse füllten manche Lücken in den Regalen. Und es fehlt nicht an Kosenamen für die hochprozentigen Getränke: Blauer Würger, Kali, Pfeffi ...Richtiges Geld musste jedoch die staatliche Plankommission hin und wieder für Blitzimporte einsetzen. Die "Aktion Weihnachtsteller" sorgte so für Wein und Sekt aus Spanien, Frankreich oder Westdeutschland. Da die DDR sich sonst aber kaum auf dem internationalen Spirituosenmarkt bedienen konnte, musste die einheimische Industrie den internationalen Getränkemoden folgen. Immer neue Destillate bereicherten die ostdeutschen Getränkelisten. Klassische Spirituosen wie "Kristall"-Wodka oder Nordhäuser Doppelkorn - die die Wende überdauerten - und exotisches wie "Sambalita" und "Sabrina Tropic" warben um die Gunst des Verbrauchers. Der Film erzählt ein interessantes und unterhaltsames Stück ostdeutscher Wirtschaftsgeschichte mit einem Augenzwinkern. Etikettensammler, Brauer, Brenner, Betriebsdirektoren und Wissenschaftler geben dabei Einblick in eine besondere Geschichte der DDR.
Mittwoch, 6. Februar 2008
13.00 Uhr | ARTE
Palettes
Euphronios
Der griechische Vasenmaler und Töpfer Euphronios (circa 535 - 470 vor Christus) ist einer der bedeutendsten Vertreter des frühen rotfigurigen Stils. Sein Werk steht am Übergang von der Spätarchaik zur Frühklassik und führt die Kunst der Vasenmalerei auf ein bis dahin unerreichtes Niveau. Sein bekannter Kelchkrater, ein antikes Gefäß zum Mischen von Wein und Wasser, zeigt Herakles im Kampf mit dem Giganten Antaios. Dieser ist heute im Louvre zu sehen. "Palettes" untersucht Euphronios' Stil, die auf der Keramik angewandte Maltechnik und den Verwendungszweck dieser bereits in der Antike begehrten Sammlerobjekte.
Donnerstag, 7. Februar 2008
20.15 Uhr | ORF2
Der Winzerkönig
Neue Folgen der TV-Serie "Die Eisheiligen"
Gleich zu Beginn seines neuen Jahres als Winzer in Rust muss Thomas Stickler Nerven bewahren. Bei einem überraschenden Frosteinbruch versucht er mit Claudia und dem gemeinsamen Sohn Paul die betroffenen Rieden zu retten. Das gelingt nur zum geringen Teil. Ein dramatischer Rückschlag. Zudem sorgt Bürgermeister Georg Plattner, Thomas Schwager und Erzfeind, über die Winzergenossenschaft dafür, dass die Weinpreise in den Keller fallen.
Freitag, 8. Februar 2008
6.10 Uhr | DMAX
Anthony Bourdain - Eine Frage des Geschmacks
In Neuseeland
Anthony Bourdain reist nach Christ Church in Neuseeland. Dort soll der Küchenchef bei der hochkarätigen Wein- und Feinschmecker-Messe Savour einen Vortrag halten. Aber schon als Tony die Bühne betritt, merkt er, dass etwas nicht stimmt. Er gibt sein Bestes, aber das Publikum reagiert nur mit verhaltenem Hüsteln. Tony wird klar, dass er nur dann wirklich einen Draht zu den „Kiwis” finden wird, wenn er sie kennen lernt. Also lässt er die Messe hinter sich und fährt aufs Land, um auf den Geschmack des echten neuseeländischen Lebens zu kommen.
20.15 Uhr | MDR
Die Elbe, ein Wintermärchen
Landschaften, Geschichten und Musik
Die Zuschauer erwartet eine musikalische Winterreise entlang der sächsischen Weinstraße, vom idyllischen Winzerort Diesbar-Seußlitz, vorbei an der Wiege Sachsens, dem 1.000-jährigen Meißen mit der Albrechtsburg und weiter ins Dresdner Elbtal, das 2004 wegen seiner einmaligen Schönheit zum Erbe der Menschheit erklärt wurde.
Samstag, 9. Februar 2008
18.30 Uhr | Discovery Channel (Premiere)
Globe Trekker
Südfrankreich
Wein aus Bordeaux, Käse aus Roquefort, das geschichtsträchige Südfrankreich ist für viele Schöne Dinge bekannt. Globetrotterin Christina Chang begibt sich auf eine Reise durch das idyllische Gebiet. Sie reist mit dem Kanu durch die Dordogne, macht sich in Bayonne ein Bild vom baskischen Leben, besucht Lourdes und Marseille, Monaco und Cannes.
21.30 Uhr | RBB
Champagner und mehr
Champagner und mehr. Copyright: Bild rbb
Die Champagne gleich hinter der belgisch-luxemburgischen Grenze lockt nicht nur Freunde exklusiven Schaumweines. In Reims wurden die französischen Könige gekrönt, auf den Schlachtfeldern spielte sich traurige deutsch-französische Geschichte ab, und auch Napoleon hat hier seine Spuren hinterlassen. Der Hier-und-Heute-Streifzug von Stefan Quante führt aber auch unter die kreidige Erde von Epermay, wo auf 100 Kilometern der Champagner seiner Vollendung entgegengerüttelt wird, nach Hautvillers, wo der Teufelswein von einem gewissen Dom Pérignon miterfunden wurde und nach Reims, wo sich der beste Koch der Region im zauberhaften Stadtschloss von Madame Pommery drei Sterne erkocht hat.
Sonntag, 10. Februar 2008
18.45 Uhr | Phoenix
Bio auf Italienisch
Die deutschen Bauern sind nicht in der Lage, die starke Nachfrage an Bio-Produkten hierzulande zu decken. In die lukrative Bresche springen Produzenten aus anderen europäischen Ländern, vor allem aus Italien. Viel Sonne, ein mildes Klima und viele ganzjährige Freilandernten machen es möglich: Italien ist Europas größter Produzent an Bio-Produkten. Gleichzeitig sind die Italiener Meister in der Vermarktung und im Export ihrer "veredelten" Produkte, wie der Siegeszug von Olivenöl, Grappa und Prosecco in den letzten Jahren gezeigt hat. Jahr für Jahr wächst die Zahl der Biobetriebe, ihre Anbaufläche ist inzwischen doppelt so groß wie die der Bio-Bauern in Deutschland. Der Film besucht die Produzenten im "Valle del Biologico" in Ligurien, die sich auf Fleisch, Milch und Käse spezialisiert haben, die Produzenten von Bio-Wein im piemontesischen Barolo-Gebiet und die Salat- und Gemüsebauern an der Mittelmeerküste.
Montag, 11. Februar 2008
21.30 Uhr | 3sat
Wachau im Winter


Wein- und Obstbau sind charakteristisch für die Wachau und spielen in der klimatisch begünstigten Region an der Donau auch für den Tourismus eine wesentliche Rolle. Marillenblüte, Weinseminare und Obsternte locken seit Jahren eine internationale Besucherschar an. Was hingegen geschieht nach Saisonende im Spätherbst und Winter? Fallen Landschaft und Bewohner in einen "Dornröschenschlaf"? Kurt Mündl zeigt, was Wein und Schnaps im Winter machen, welche alten Handwerkstraditionen ausgeübt werden und wie die Reben und Bäume auf das Frühjahr vorbereitet werden. Er fragt aber auch nach der Tierwelt der winterlichen Wachau: Wohin verkriechen sich so charakteristische Bewohner wie die Smaragdeidechse, der Feldskorpion oder die Gottesanbeterin, und wo liegen die Sammelplätze der Fisch fressenden Kormorane?
Dienstag, 12. Februar 2008
14.15 Uhr | NDR Fernsehen
Bilderbuch Deutschland
Die Straße der Staufer
Die schönsten Landstriche der Ostalb werden vorgestellt: das sagenhafte Wental, das idyllische Hochmoor Weiherwiesen, das bizarre Eselsburger Tal und das Steinheimer Becken, das von einem riesigen Meteoriteneinschlag geformt wurde. „Bilderbuch Deutschland” ist zu Gast bei Schnapsbrennern und Schaumwein-Rüttlern, bei Hobbybäckern, Knopffabrikanten und bei einem Ruinenbesitzer, der eine ganze Stauferburg der Nachwelt hinterlassen will.
15.15 Uhr | NDR Fernsehen
An den Hängen des Ätna
Leben auf dem Vulkan
Der Film zeigt das Leben der Menschen in der Nähe des Ätna trotz der drohenden Gefahr eines Vulkanausbruchs. Die Fruchtbarkeit und Wärme des Bodens ermöglicht den Anbau von Obst und Gemüse und eine ertragreiche landwirtschaftliche Nutzung. Kooperative kultivieren Pistazien, auf den Weingütern werden Bioweine mit höchsten Prädikaten produziert und die Imker lassen ihre Bienen das ganze Jahr hindurch ausschwärmen. Weiter oben am Berg arbeiten Hirten, die die Sommerweiden für ihre Ziegen und Schafe nutzen.
Sonntag, 17. Februar 2008
17.05 Uhr | Bayerisches Fernsehen
Fernweh
Reisereportage: Südafrika
Kapstadt, eine der schönsten Städte der Welt, ist allein schon eine Reise wert. Locken doch hier nicht nur der gewaltige Tafelberg, die fein herausgeputzte Hafenmeile, das Malaienviertel mit seinen bunt bemalten Häusern und das multikulturelle Leben, sondern vor allem auch die faszinierende Kaphalbinsel und die Weinberge rund um Paarl und Stellenbosch. Den hervorragenden Tropfen von dort bekommt man auch an den festlich gedeckten Tischen des „Blue Train”, des Blauen Zuges, serviert, mit dem man auf äußerst stilvolle Weise in den Nordosten des Landes reisen kann.
Dienstag, 19. Februar 2008
21.00 Uhr | hr Fernsehen
Mit dem Zug durch Neuseeland
Die Südinsel
Der zweite Teil der Neuseeland-Reise führt in die bisweilen sehr rauen Wasser des Marlborough-Sundes, wo findige Fischer eine neue Ikone der neuseeländischen Küche heranzüchten: grüne Muscheln. Von dort führt der Schienenstrang durch schier endlose und ständig weiter ausgedehnte Weinberge. Neuseelands Weinindustrie verbucht von Jahr zu Jahr größere internationale Erfolge.
Mittwoch, 20. Februar 2008
13.30 Uhr | hr Fernsehen
Kapverden - Die vergessenen Inseln
Die Inseln sind trocken, und nur dort, wo Passatwinde am Gebirge aufsteigen und sich Niederschläge bilden, können die Bauern Bananen und Maniok, Kaffee und Wein anbauen. Der am Vulkan der Insel Fogo produzierte Kaffee und der Wein sind zwar berühmt für ihre Qualität, werden aber mangels Masse nicht exportiert.
Donnerstag, 21. Februar 2008
15.15 Uhr | NDR Fernsehen
Wildes Neuseeland
Neuseeland, das sind die Inseln am anderen Ende der Welt. Es ist zwar ein kleines Land, aber eines mit vielfältigen Landschaften: mit hohen Bergen, tiefen Förden, weiten Ebenen und einsamen Wäldern.
Matt Thompson ist ein junger Winzer in Marlborough. Obwohl in dieser Region erst seit 1973 Wein angebaut wird, gehört sein Sauvignon Blanc, Pinot Noir und Riesling zu den besten der Welt, denn die Landschaft ist geradezu perfekt für den Weinanbau.
16.30 Uhr | 3sat
Bilder einer Landschaft
1. Burgund - Macht und Geist
Burgund, eine Region im Herzen Frankreichs, ist ein Land, das ganz Europa beeinflusst, seine Politik gestaltet und Kunst, Architektur und Philosophie geprägt hat. Im Zentrum Burgunds steht Dijon, die "Stadt der hundert Glockentürme", wie François I. sie nannte, oder die Metropole der "Großen Herzöge", wie sie wegen der vier Regenten heißt, die im ausgehenden Mittelalter das Land zu einem der mächtigsten Staaten machten. Fast schon mediterran präsentiert sich die Region südlich von Dijon. Eine exzellente Weingegend ist sie, die Chardonnay-Trauben sind weithin berühmt und die Feste der Weinbrüderschaften berüchtigt. In Clos de Vougeot haben die Zisterzienser schon im 12. Jahrhundert Wein gepresst, im nahen Cîteaux liegt der Ursprung dieses Ordens, dem auch Bayern die Kultivierung ganzer Landstriche verdankt.
Freitag, 22. Februar 2008
11.00 Uhr | hr Fernsehen
Der Koch von Rom
Heinz Beck aus Niederbayern gilt, seitdem er den dritten Michelin-Stern bekam, als einer der fünf besten Köche Italiens. Schon oft hat er für den anderen bekannten Deutsch-Römer gekocht - als der noch Kardinal war: Joseph Ratzinger hat unter anderem seinen 70. Geburtstag im Restaurant La Pergola auf einem der sieben Hügel Roms mit Panoramablick über die Stadt gefeiert. Auch die Stars des Show- und Politbusiness kommen gerne hierher. Der 42-jährige Beck gilt als Perfektionist - nichts und niemand entgehen seinen pingeligen Kontrollen und Qualitätschecks. Seine dreißig Köche stehen Schlange, um für ihre Saucen und Farcen das OK des Meisters zu bekommen. Etageren und Platzteller werden eigens nach seinen Entwürfen gestaltet, und im Angebot sind 1.800 verschiedene Weine, 70 Tee- und 14 Kaffeesorten. Zurzeit beschäftigt Beck zwei Köche aus Deutschland, die bei ihm den Feinschliff in italienischer Küche lernen wollen.
Sonntag, 24. Februar 2008
15.25 Uhr | WDR
Flüsse der Genüsse
Die Nahe
Mit gerade einmal 115 Kilometern Länge ist die Nahe ein eher kleiner Fluss. Sie entspringt im nördlichen Saarland und durchquert Rheinland-Pfalz ungefähr in der Landesmitte zwischen Hunsrück und Nordpfälzer Bergland. Die mittlere und untere Nahe dagegen ist Wein-Land, eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete, dessen Winzer einen hervorragenden Ruf genießen. Passend zum erlesenen Nahe-Riesling bietet das untere Nahetal auch gehobene Gastronomie auf "Sterne"-Niveau.
18.45 Uhr | SWR (RP)
Flüsse der Genüsse
Die Ahr - Von Spitzenwinzern und Trüffelhunden
Die Ahr kann schon deshalb zu den Flüssen der Genüsse gezählt werden, weil es bundesweit wohl kaum einen Fluss gibt, an dessen Ufern sich eine derartige Vielfalt an Genüssen darbietet. Auf einer Strecke von nur 86 Kilometern finden Weinkenner einige der besten Weingüter weltweit vor, Feinschmecker einige der besten Köche in ganz Europa. Es ist, als ob der Alpinismus des Weinbaus in Steilstlagen auch die Köche zu Hochleistungen animiert. Weinproben und kulinarische Streifzüge auf Top-Niveau sind garantiert. Schon die Römer haben hier gesiedelt, wie Ruinen bezeugen. Jährlich kommen Tausende von Besuchern in die urigen Weinorte, die sich wie eine Perlenkette an der Ahr entlang reihen. Und viele von ihnen kommen gern wieder, ob Wanderer, Radfahrer, Skater oder Nordic Walker. Alle schätzen das angenehme Klima, die frische Eifelluft und die wildromantische Flusslandschaft mit ihren Auen, wildwuchernden Kräuterwiesen, sattgrünen Wäldern und zerklüfteten Felsformationen. Dazu gibt es edles Fachwerk, kulturelle Angebote wie Museen oder Konzerte - einfach für jeden etwas.
Montag, 25. Februar 2008
11.00 Uhr | RBB
Die vergessenen Weingärten in Böhmen und Mähren
Geschichten vom Wein aus der Mitte Europas
Böhmische und mährische Weinkellereien erleben eine unverhoffte Renaissance. Besucher und Kunden kommen wieder in Scharen - haben ihre Liebe zum Wein wiederentdeckt, seit sich die Qualität des Rebensaftes im Land der notorischen Biertrinker deutlich verbessert hat. Ob Prinzessinnen alteingesessener Adelsgeschlechter, die die uralten Weinberge ihrer Vorväter zu neuer Blüte führen, wie in Nordböhmen, oder junge ehrgeizige Winzer in Südmähren, die sich kompromisslos höchsten Standards verpflichten: der Wein hat wieder Konjunktur. Die sanfte, romantisch-malerische Weinlandschaft verwöhnt mit ihrem kontinentalen Klima - war zugleich seit Jahrhunderten das Schlacht- und Aufmarschgebiet Europas. Angefangen vom 30-jährigen Krieg bis zu Napoleon, dem über Austerlitz die Sonne schien. Jahrhundertalte Kellerdörfer prägen hier die Weintradition. Pittoreske Winzergemeinden, in denen heute wieder gilt: ein Haus - eine Kellerei. Uralte Gewölbe, in denen exotische Rebensäfte reifen, deren Namen oft nicht einmal Fachleute kennen. Und wenn sie nicht arbeiten, dann feiern die Winzer ihre traditionellen bunten Feste rund um ihren Wein. Und nur der Fremdling wundert sich, wenn er plötzlich vor einem Schlagbaum steht, der die Grenze markiert zur „Freien Winzerrepublik Kraví Hora”. Ein Zwergstaat, nur dem Wein verpflichtet, mit allem was dazu gehört: Pass, Kabinett und Regierungschef. Wein beflügelte auch die Phantasie eines der berühmtesten deutschen Riesling-Päpste, den es von der Mosel ins Slowakische zog und dem gleich mit dem Ausnahmejahrgang 2003 ein großer Wurf gelang.
17.15 Uhr | 3sat
Aufgegabelt in Österreich
Sarah Wieners Wien (1/2)
Wer wäre für einen kulinarischen Streifzug durch Wien besser geeignet als Starköchin Sarah Wiener, geboren in Deutschland, aufgewachsen in Wien? Für einige Tage verließ sie ihre Berliner Kochtempel, um sich voll und ganz den wahren Gaumenfreuden hinzugeben, die Wien zu bieten hat. Ab 1. September 2007 streifte die Starköchin, begleitet von einem Kamerateam, für drei Tage durch die österreichische Bundeshauptstadt. Die genussvolle Reise führte unter anderem zum Yppenmarkt, zu einem Würstelstand nahe der Oper, zu einigen Wiener Gasthäusern und zu diversen Weingütern.
Donnerstag, 28. Februar 2008
12.30 Uhr | hr Fernsehen
Wissen und mehr
Die Stadt im späten Mittelalter
Handel, Handwerk, Marktgeschehen. In sechs Abschnitten gibt der Film Einblick in das kommerzielle Leben einer mittelalterlichen Stadt. Am Anfang steht das Leben der Handwerker am Beispiel der Stofferzeugung und des Weinbaus. Der Alltag ist durch die enge Verbindung von Leben und Arbeit gekennzeichnet, aber auch durch die Zugehörigkeit der Handwerker zu den Zünften.

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