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04.08.2005
Côte Rôtie - Vertikale
Die Charmeure vom "Gerösteten Hang"
Von Marcus Hofschuster
Leserkommentare (bisher 1)

Die Côte Rôtie ist eines der am wenigsten bekannten unter den erstklassigen Weingebieten Frankreichs. Die nördlichste Appellation der Rhone ist, einer Umfrage zufolge, selbst im lediglich 20 Kilometer entfernten Lyon nur mehr jedem fünften Einwohner bekannt. Gleichwohl stammen von den schwindelerregend steilen, schon von den Römern terrassierten Hängen, einige der faszinierendsten Rotweine des Landes.

Die einzige zugelassene rote Rebsorte in dieser ältesten Appellation der Rhone ist Syrah, doch sind in der Zusammensetzung der Weine auch bis zu 20 Prozent der, im benachberten Condrieu berühmt gewordenen, weißen Viognier erlaubt. In der Praxis enthalten die Weine jedoch selten mehr als zehn Prozent Weißwein und der Trend geht eher zu noch höheren Syrah-Anteilen - oder gänzlich reinsortigen Weinen.

Kaum bekannte Spitzenklasse - Côte Rôtie
Trotz seiner Kraft und Tiefe gilt der Côte Rôtie als der eleganteste unter allen Rotweinen des Gebietes. Das ist bei einigen Weinen sicher dem Anteil weißer Trauben zuzuschreiben, doch auch als reinsortiger Syrah besitzt ein guter Côte Rôtie eine Feinheit, wie sie in den großen Syrah-Weinen des weiter südlich gelegenen Hermitage selten anzutreffen ist. Berühmt ist der Côte Rôtie vor allem wegen seines unvergleichlichen Dufts nach Geselchtem und geräuchertem Fleisch, kleinen roten und schwarzen Beeren, teils getrockneten Blüten, schwarzen Oliven, Mineralien sowie - besonders bei höherem Viognier-Anteil - Zitrusfrüchten, Steinobst und Wiesenblumen. Das Tannin hat nur in den seltensten Fällen die vom Hermitage gewohnte Härte, sondern entwickelt sich in den besten Fällen, nach leichter Sandigkeit und Adstringenz in der Jugend, schon nach wenigen Jahren zu einem äußerst fein verwobenem Netz, das den Weinen trotz seiner Diskretion Spannung und feste Struktur verleiht.

Der nur wenige Kilometer lange, nach Südosten gerichtete Hang unterscheidet sich durch die Côte Brune nördlich, sowie die flächenmäßig erheblich größere Côte Blonde südlich von Ampuis, dem weinbaulichen Zentrum der Region. Die Namen leiten sich der Legende nach von der Haarfarbe der beiden Töchter eines Herrn von Mauiron ab, der ihnen die entsprechenden Teile des  Hangs vererbte. Doch es gibt auch unterschiede im Boden: während die gesamte Côte Rôtie über den höchsten Schieferanteil des ganzen Gebietes verfügt, besitzt die Côte Brune zusätzlich Lehm und Eisen, die Côte Blonde dagegen mehr Sand und Kalk. Da sich die Viognier auf den schwereren Böden im Norden nicht wohl fühlen würde, kultiviert man an der Côte Brune ausschließlich Syrah. Die Weine dieses Teilgebietes sind stehts die kantigeren, festeren und dunkleren Tropfen und beeindrucken in Bestform durch große Kraft und virile Struktur. Sie halten sich in der Regel länger, verfügen dafür aber selten über den unwiderstehlichen Charme, die Sanftheit und Finesse vieler Weine der Côte Blonde. 

Im Mittelpunkt einer recht umfangreichen Côte Rôtie-Vertikale, die der Komponist und Weinsammler Gerhard Präsent am 25. Juni im Grazer Restaurant "Im Fünften" veranstaltete, stand das Weingut von Jean-Paul und Jean-Luc Jamet, die einen eher traditonellen und manchmal ein wenig rustikalen Stil pflegen. Daneben standen aber auch Weine einiger weiterer Spitzenbetriebe zur Verkostung an, darunter mit René Rostaing, Chaputier und  Guigal auch die Stars der Region. Vor allem Marcel Guigal hat mit seinen gefeierten Lagenweinen dem kleinen Gebiet zu  viel Aufmerksamkeit in der Fachpresse verholfen, auch wenn sein kraftvoller, eichenholzgewürzter Stil unter den Traditionalisten an der Côte Rôtie nicht ganz unkritisch betrachtet wird.

Degustationsnotizen
Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1991, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Intensiver Duft nach schwarzen Oliven, eingekochten roten und schwarzen Früchten und Mineralien mit selchigen Noten. Sehr straff und dicht gewirkt, viel dunkle Frucht, würzig, mit präsenten, noch herben Tanninen, kompakt und stoffig am Gaumen, mineralisch, vielschichtig, große Tiefe und Länge.95
Bis 2012+.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1995, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Tiefe Räuchernase nach Brombeeren und Kirschen sowie an Veilchen erinnernden Noten. Auch im Mund deutliche Räuchernoten, recht saftige Frucht, dicht und kräftig, mit staubigen, etwas rustikalen Tanninen, leicht trocknend, gute Länge.92
Bis 2012.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1999, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Viel Rauch in der Nase, tief, mit herben röstigen Noten und teils eingemachten Kirschen. Klare, saftige Kirschfrucht im Mund, rauchige und röstige Noten, geradliniger Stil, feines, noch leicht trocknendes Tannin, wirkt jung, hat Kraft, Tiefe und Länge.92
2006-2012.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1990, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Röstiger Duft mit floralen und leicht vegetabilen Noten sowie Aromen von Kirschen und wilden Beeren. Klare, feinsaftige Frucht, geradliniger Stil, mit staubigen Tanninen, hat Schmelz, am Gaumen wieder florale und vegetabile Töne, mineralisch im Hintergrund, der Stil ist eine Gratwanderung zwischen Rustikalität und Eleganz, sehr langer Abgang.92
Bis 2009.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1994, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Schon leicht gereifte, aber dennoch fest gewirkte und tiefe Nase nach eingekochten Kirschen und Beeren, etwas Steinobst und Mineralien. Klare, geradlinige und saftige Frucht, feines, reifes Tannin, feine Säure, sehr harmonisch, recht nachhaltig am Gaumen, mineralisch, mit Zitrus- und Steinobstnoten, animierend, gute Länge.91
Bis 2007.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1989, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Rauchiger und kräuteriger Kirsch-Beerenduft. Klar und dicht im Mund, gereift, etwas getrocknete Frucht, feine Tannin, am Gaumen recht weich, warmer Stil mit Schmelz, gute Länge.89
Bis 2007.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1988, Rotwein, Cote Rotie, Côte Rôtie AOC 
Sehr animalische Nase mit Noten eingekochter Kirschen. Wirkt im Mund zunächst relativ geschliffen, mit Holznoten und leicht trocknenden Tanninen, gute Präsenz am Gaumen, hat Dichte und Tiefe, im Hintergrund animalische und röstige Töne, lang. Nicht ganz sichere Prognose, die Substanz ist ausgezeichnet, aber ich fürchte, die animalischen Töne werden sich immer mehr durchsetzen.88?
Bis 2008?
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 2000, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Fest gewirkter Duft nach Kirschen, schwarzen Beeren und Pfeffer mit Räucheraromen. Kühl im Mund, feinsaftig, mit recht lebendiger Säure und noch leicht staubigem Tannin, rauchige und selchige Noten am Gaumen, wirkt noch sehr jung und wenig entwickelt, mineralische Noten, hat Tiefe und Länge. Dürfte mit etwas Reife noch zulegen.88+
2007-2012.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1997, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Leicht vegetabiler Duft nach Zitronenschalen, Blüten und wilden Beeren. Klare Frucht mit pflanzlichen und floralen Tönen, sehr feines Tannin, eher kühler Stil, mineralisch am Gaumen, leicht röstige Würze im Hintergrund, harmonisch, gute Präsenz und Länge.88
Bis 2008.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1996, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Ziemlich röstig und rauchig in der Nase, reife, teils eingemachte Kirschen und florale Töne. Auch im Mund betont röstig, aber dennoch mit relativ saftiger Frucht, feinstaubige Tannine und kühl wirkende Mineralität, Kirschen, schwarze Oliven, etwas Zitrusfrüchte und eine Spur Schokolade am Gaumen, guter, fruchtiger Abgang.87
Bis 2007.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1998, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Zart floraler und rauchiger Duft nach Kirschen, Himbeeren und Zitrusfrüchten mit leicht vegetabilen Noten. Im Mund reife Frucht welke Blüten und sandige Tannine, wirkt nicht übermäßig tief, etwas trocknende Art, ordentlicher bis guter Abgang.86
Bis 2008.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 1992, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Offene Nase mit Noten eingekochter Kirschen und Beeren, etwas Tee und Rauch. Weiche Frucht im Mund, viel Kaffee, etwas sandige Tannine, schon recht weit entwickelt, warm, mitteltief, mit an welke Blüten erinnernden Aromen, guter Abgang.85
Bis 2006.
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Corinne, Jean-Paul et Jean-Luc Jamet, 2001, Rotwein, Cote brune, Côte Rôtie AOC 
Rauchiger und röstiger Duft mit floralen Tönen und etwas gekocht wirkender Frucht. Im Mund recht herb, eher schlanke Art, wieder mit gekocht wirkender Frucht, staubige Tannine, Räuchernoten am Gaumen, ordentlicher Abgang.84
Bis 2009.
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Domaine René Rostaing, 1999, Rotwein, Cote blonde, Côte Rôtie AOC 
Sehr präsenter, tiefer, noch jugendlicher Duftnach dunklen Früchten mit animalischen und noch eine Spur laktischen Beitönen. Satt und saftig im Mund, mit großen mengen sehr feinen Tannins, sehr kräftig, vielschichtig und tief, röstige Noten und Zitrusaromen im Hintergrund, großartige Struktur, bei aller Kraft elegant und finessenreich, noch ziemlich unentwickelt, enorme Länge.97+
2007-2015.
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Domaine René Rostaing, 1991, Rotwein, La Landonne, Côte Rôtie AOC 
Sehr fest und tief in der Nase, dunkle Frucht, Zwetschgen, Kirschen, Beeren und schwarze Oliven. Reintönig und recht weich im Mund, mit Röstaromen und viel Schmelz, sehr feines Tannin, am Gaumen mineralische Noten und kandiertes Obst, warmer Stil, komplex, tief und lang.94
Bis 2009.
Infos zum Erzeuger (Domaine René Rostaing)
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E. Guigal, 1987, Rotwein, La Landonne, Côte Rôtie AOC 
Sehr tief in der Nase, nach reifen Kirschen und Zwetschgen, Zitrusfrüchten, Gewürzen und Mineralien mit röstigen Holznoten. Dicht und kräftig im Mund, wieder röstiges Holz, Vanille, feines Tannin, am Gaumen mineralische Töne, leichte Zitrusnoten und viel Schmelz, sehr fest strukturiert, hat Spannung und große Tiefe, sehr langer Nachhall, in dem sich auch das Holz wieder bemerkbar macht. Unglaublich frisch für den Jahrgang und noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung.95+
Bis 2012.
Infos zum Erzeuger (E. Guigal)
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E. Guigal, 1994, Rotwein, La Mouline, Côte Rôtie AOC 
Sehr dicht gewirkter, tiefer und reintöniger Duft nach Kirschen, schwarzen Beeren, Mineralien und etwas Pfeffer. Saftig und würzig im Mund, gereifte Frucht, kandiertes Obst, Schokolade, hohe Fruchtsüße, schon relativ mürbes, zart staubiges Tannin, kraftvoller Körper, viel süßer Schmelz im langen Abgang.94
Bis 2010.
Infos zum Erzeuger (E. Guigal)
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E. Guigal, 1995, Rotwein, Château d´Ampuis, Côte Rôtie AOC 
Präsenter, leicht rauchiger und floraler Duft nach Sauerkirschen, Cassis und Mineralien. Klar und straff im Mund, saftig, mit sehr feinen, reifen Tanninen, ziemlich geschliffener Stil, hat Kraft und Eleganz, dicht gewirkt, sehr harmonisch, mineralisch am Gaumen, besitzt Tiefe und Länge.90
Bis 2012.
Infos zum Erzeuger (E. Guigal)
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E. Guigal, 1992, Rotwein, La Turque, Côte Rôtie AOC 
Duft nach Rauch, Leder, welken Blüten, etwas Pfeffer, Kirschen, roten und schwarzen Beeren, Teer und Mineralien. Im Mund sehr fest, rauchig, virile Art, kräftig, mit feinstaubigen Tanninen, etwas rustikale, kräftig, leicht überreife Frucht, sehr dunkle Schokolade, langer, warmer Abgang.90
Bis 2008.
Infos zum Erzeuger (E. Guigal)
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Jean-Michel Gérin, 1998, Rotwein, Les Grandes Places, Côte Rôtie AOC 
Tiefer, fester, sehr präsenter Duft nach reifen schwarzen Beeren, etwas Rauch und Mineralien mit pfeffriger Würze. Dicht und sehr saftig im Mund, erstklassige, sehr reife Frucht, feine, gleichmäßige Tannine. hat Kraft und Eleganz, tief, sehr nachhaltig, beste Balance, große Länge. Modern, aber dennoch typisch - und perfekt vinifiziert.93
Bis 2012.
Infos zum Erzeuger (Jean-Michel Gérin)
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M. Chapoutier, 1996, Rotwein, La Mordorée, Côte Rôtie AOC 
Schon leicht gereift wirkende Nase nach Kirschen, roten und schwarzen Beeren, und teils getrockneten Blüten mit Zitrusaromen und oxydativen Noten. Klar und ziemlich elegant im Mund, leicht gereift, mit feinen, leicht staubigen Tanninen, gut Strukturiert am Gaumen, hat Tiefe und Schmelz, mineralische Töne, etwas Schokolade, Zitrusfrüchte und Rauch, recht lang.89
Bis 2008.
Infos zum Erzeuger (M. Chapoutier)
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Michel et Stéphane Ogier, 1997, Rotwein, Belle Hélene, Côte Rôtie AOC 
Kühler, finessenreicher und ziemlich straff gewirkter Duft nach Kirschen und Mineralien mit Noten von roten und schwarzen Beeren. Im Mund ausgesprochen reintönig, tief und sehr fest strukturiert, feine, gleichmäßige Tannine, bei aller Kraft und Dichte sehr eleganter Stil, vielschichtig am Gaumen, lang.93
Bis 2010.
Infos zum Erzeuger (Michel et Stéphane Ogier)
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Michel et Stéphane Ogier, 1991, Rotwein, Côte Rôtie AOC 
Selchiger Duft nach eingekochten Kirschen sowie roten und schwarzen Beeren, schwarzen Oliven und getrockneten Früchten. Offen und entwickelt im Mund, würziger, an welke Blüten und Laub erinnernder Geschmack, süßliche Noten angetrockneter Früchte, feines, mürbes Tannin, nachhaltig am Gaumen, gute Länge.92
Bis 2008.
Infos zum Erzeuger (Michel et Stéphane Ogier)
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Marcus Hofschuster

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