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Sachsen
30.11.2008
Kritik am Staatsweingut
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Das sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth könnte bald privatisiert werden. Der Rechnungshof des Landes kritisierte u.a. die wirtschaftliche Situation des Betriebes.
Der Rechnungshof des Freistaats Sachsen kritisierte, dass die Führung eines Weinguts keine notwendige Aufgabe des Staates sei und empfahl die Privatisierung. Es seien zweistellige Millionenverluste angefallen, die vom Betreiber - der Sächsischen Aufbaubank - nicht hätten verhindert werden können und für welche der Freistaat und damit der Steuerzahler aufzukommen habe. Für künftige Verluste dürfe Sachsen allerdings aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht mehr gerade stehen, außerdem seien wegen der fehlenden Definition der im staatlichen Interesse liegenden Aufgaben des Weinguts Interventionen aus Brüssel möglich.
Das Weingut war 1999 von der Sächsischen Aufbaubank übernommen worden und hatte mit seinem modernen Kellerneubau für Aufregung gesorgt. (WF)
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