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2009
27.12.2008
Österreich zuversichtlich, Frankreich weniger
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Die österreichischen Winzer schauen vergleichsweise zuversichtlich ins vorausgesagte Krisenjahr 2009 - die französischen haben deutlich mehr Sorgen.
Wie die Fachzeitschrift Wine Business International recherchiert hat, dürfte sich die Krise in den einzelnen europäischen Ländern sehr unterschiedlich auswirken. Die französischen Winzer mussten bereits von Januar bis August 2008 Exporteinbußen in Höhe von zehn Prozent hinnehmen und schauen entsprechen verängstigt auf 2009. Die höheren Erlöse in 2008 lassen sich nämlich vor allem aus den hohen Einnahmen durch den Bordeaux-Jahrgang 2005 erklären und werden sich nicht wiederholen. Vor allem die kleineren Weingüter in Bordeaux, Südfrankreich und anderswo werden nach Einschätzung von Experten gleich dreifach belastet: durch den schwachen US-Dollar und das noch schwächere britische Pfund; durch die zurückhaltende Kreditvergabe der Banken sowie durch den mengenmäßig kleinen Jahrgang 2008.
Die österreichischen Winzer scheinen sich dagegen wenig um die nahe Zukunft zu sorgen. Viele Betriebe berichten, dass es bislang kaum oder gar keine Einbußen im Export gegeben habe. Trotz der Krise würden die Ausfuhren in die USA für 2008 einen neuen Rekord erreichen; etwaige Rückgänge in 2009 könnten so leicht verkraftet werden können. (WF)
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