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Frankreich
26.08.2008
Einbrüche und Zuwächse im Export
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Im ersten Halbjahr 2008 mussten die französischen Winzer erhebliche Einbrüche bei den Exportmengen verkraften. Der Zuwachs beim Umsatz kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Weinwirtschaft der Grande Nation Probleme hat.
Im ersten Halbjahr 2008 sanken die Ausfuhrmengen um rund 8,8 Prozent, während die Umsätze um 8,2 Prozent stiegen. Die regionalen Unterschiede sind allerdings beträchtlich: Südfranzösische Landweine werden immer mehr zu Ladenhütern, wohingegen Schaumweine - außer Champagner auch Crémant - ebenso gefragt sind wie große Bordeaux. Einbrüche gab es auch beim Beaujolais oder in der Appellation Bourgogne. Die gesamte Bilanz allerdings wäre, bei genauerem Hinsehen, ohne die enorme Wertsteigerungen beim Bordeaux-Jahrgang 2005 (der 2008 ausgeliefert wurde) noch deutlich negativer ausgefallen. (WF)
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