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Bordeaux
18.08.2008
Betrugsverdacht der US-Behörden
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Die US-Behörden ermitteln gegen acht Weingüter aus Saint-Emilion wegen eines möglichen Verstoßes gegen bezeichnungsrechtliche Vorschriften.
Gegen acht Weingüter hat die US-Behörde Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) Ermittlungen eingeleitet. Namhafte Châteaux wie Pavie Macquin, Château Troplong Mondot oder Monbousquet stehen im Verdacht, gegen geltendes Recht verstoßen zu haben. Hintergrund sind die Neuklassifizierungen in Saint-Emilion - alle betroffenen Weingüter waren aufgestuft worden - sowie die gerichtliche Annulierung der Klassifikation. Es herrscht Unklarheit in den USA wie in Frankreich, ob die Betriebe noch die Bezeichnung Grand Cru Classé bzw. Premier Grand Cru Classé nutzen dürfen oder nicht. (WF)
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