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Südafrika
16.07.2010
Erfolgreiche Bilanz am Kap im WM-Halbjahr
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Während derzeit noch der materielle Erfolg der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika errechnet wird, hat Südafrikas Weinwirtschaft bereits eine positive Bilanz gezogen. Im Zeitraum Januar bis Juni 2010 erzielten Südafrikas Flaschenweinexporte, trotz des weiterhin starken Rands und der weltweiten Rezession, ein Absatzplus von 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Geschäftsführerin des südafrikanischen Exportverbands Wines of South Africa (WOSA), Su Birch, verbindet die gesteigerte Nachfrage mit der FIFA Weltmeisterschaft™: „Vor allem Fußballnationen haben vermehrt südafrikanische Weine gekauft. Die Flaschenweinexporte nach Deutschland sind in den ersten sechs Monaten um 50 % auf 11,5 Millionen Liter gestiegen. Die USA, das Land, das die meisten WM-Tickets gekauft hat, zeigt ein Plus von 23 %. Auch Kanada, Finnland und Belgien weisen ein zweistelliges Wachstum aus; sogar Irland, ein Land, das von der Krise sehr stark betroffen ist.“ Besonders erfreulich ist das Plus von 33 % nach Japan sowie die Verdoppelung der Absatzmenge in die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) und nach China, wenn auch auf niedrigem Niveau. Selbst Mitbewerberländer Frankreich, Neuseeland und Australien zeigten während der Weltmeisterschaft Interesse an südafrikanischen Weinen.
Distells Nederburg Weine, Südafrikas einzige Weinmarke, die eine FIFA-Lizenz erworben hatte, um offiziell mit der Weltmeisterschaft zu werben, hat mit dem Nederburg-WM-Weintrio, so Carina Gous, Distells General Manager, in den fußballaffinen Märkten wie Deutschland, UK, Irland, Niederlande, Belgien, Kanada, den Emiraten, Brasilien sowie Mexiko beachtliche Erfolge erzielt. Erfreulich ist, so Su Birch, dass auch die lokale Weinwirtschaft unmittelbar von der WM profitiert hat. Vinimark, Südafrikas größter unabhängiger Fachgroßhändler, bestätigt zweistellige Zuwächse in der Gastronomie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der steigende Tourismus habe den Weinabsatz beflügelt, bestätigt vor allem Michaela Stander, WOSAs Market Manager für die asiatischen Märkte Japan, China und Korea.
Da Sommeliers als "Türöffner zum Diner" gelten, wurde erstmals eine WOSA-Sommelier-Weltmeisterschaft in 12 Exportmärkten durchgeführt, um das Wissen um das vielfältige Qualitätsweinangebot in allen Preisklassen fördern. Der WOSA-Sommelier-Weltmeister wird aus den 12 Landessiegern Ende Oktober in Stellenbosch gekürt. Für Deutschland wird Sebastian Wilkens vom Fürstenhof Celle seine Südafrika-Kompetenz unter Beweis stellen.
(MW/Pressemitteilung)
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