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Deutschland
05.08.2010
Verbraucher sparen beim Weinkauf
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Nach kontinuierlichen Zuwächsen in den vergangenen drei Jahren ist der Umsatz der Weineinkäufe in Deutschland im ersten Halbjahr 2010 um sechs Prozent zurückgegangen. Immer beliebter sind allerdings spanische und Roséweine.
Das Deutsche Weininstitut (DWI) meldet auf Basis von GfK-Erhebungen, dass auch der Weinabsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres - um zwei Prozent - zurückgegangen ist. "Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten achteten die Verbraucher im ersten Halbjahr beim Weineinkauf offensichtlich wieder stärker auf den Preis", erläutert DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. "Betrachtet man die einzelnen Einkaufsstätten separat, erkennt man, dass insbesondere beim Direktbezug vom Winzer sowie im Weinfachhandel größere Absatz- und Umsatzrückgänge zu verzeichnen sind." Dort liegt der Durchschnittspreis für eine Flasche Wein mit 6 Euro pro Liter deutlich über dem des Lebensmittelhandels inklusive des Discounts, wo die Verbraucher nur durchschnittlich 2,47 Euro für einen Liter Wein ausgegeben haben.
Bezogen auf die Weinherkünfte mussten die französischen und deutschen Anbieter mit einem Minus von 11,5 bzw. 7,6 Prozent beim Absatz und 13,4 bzw. 10,6 Prozent im Umsatz Verluste hinnehmen. Weine aus Spanien konnten mit einem Absatzplus von 15,8 Prozent ihren Anteil ausbauen. Die deutschen Anbieter bleiben mit einem Umsatzmarktanteil von 52 Prozent weiterhin mit großem Abstand Marktführer im eigenen Land vor Italien und Frankreich.
Roséweine sind in der ersten Jahreshälfte in der Gunst der Weinfreunde gestiegen. Sie haben mittlerweile einen Marktanteil von 9,8 Prozent erreicht. (WF/Pressemitteilung)
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