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Gesundheit
02.11.2008
Wein-Schwermetalle gefährlich?
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Die Untersuchung über Schwermetalle im Wein (Wein-Plus berichtete) scheint nicht unumstritten. Ob vor Vanadium, Blei und Chrom im Wein wirklich gewarnt werden muss, ist offen.
Vor allem die Schlussfolgerung der britischen Wissenschaftler, wonach die in einigen der untersuchten Weine gefundenen Mengen an Schwermetallen bei regelmäßigem Genuss problematisch seien, wird offenbar nicht von allen Kollegen geteilt. Der von der Kingston-University für die Studie genutzte so genannte Target Health Quotient (THQ) wird sowohl im Vereinigten Königreich wie auch in Deutschland selten verwendet. Die von der Europäischen Union festgelegten Grenzwerte - die allerdings in Teilen der Fachwelt ebenfalls nicht diskussionlos akzeptiert werden - wurden bei den untersuchten Weinen hingegen offenbar nicht überschritten. Ob bereits der tägliche Konsum eines Viertelliters Wein mit hohen Schwermetallgehalten langfristig Krankheiten auslösen kann, wie die englische Studie suggeriert, ist für Laien derzeit wohl nicht zu beurteilen.
Das Problem der Schwermetalle im Wein ist nicht neu und war schon mehrfach Gegenstand von Untersuchungen. Blei, Kupfer und andere Stoffe können über die Rebwurzeln aus den Böden aufgenommen werden, doch ist auch eine nachträgliche Kontamination des Weines bzw. des Mostes über Kellergeräte und Weinbehandlungsmittel möglich. (WF)
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