Der deutsche Weinguts- und Rebschulbesitzer Fritz Huxel (1892-1972) entstammte einem hugenottischen Zweig eines burgundischen Grafen-Geschlechts. Sein Vater Friedrich war Weinhändler gewesen. Ab den 1950er-Jahren befasste sich Fritz Huxel auf seinem Weingut in Westhofen (Wonnegau, Rheinhessen) in zahlreichen Versuchen mit der Prüfung neuer Rebsorten. In enger Zusammenarbeit mit Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey (Rheinhessen) erkannte er das Potential einer von Georg Scheu (1879-1949) kreierten Neuzüchtung mit der Zuchtnummer „Alzey S 3962”. Er bemühte sich um die Verbreitung und errang mit Weinen daraus zahlreiche nationale und internationale Preise und Prämierungen. Ihm zu Ehren erhielt Sorte den Namen Huxelrebe.
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