Die rote Rebsorte ist vor allem in Spanien und Portugal weit verbreitet und belegt insgesamt rund 202.000 Hektar Rebfläche. Sie hat in Spanien eine ähnliche Bedeutung wie der Cabernet Sauvignon in Frankreich und bringt in viele Rotweine Rückgrat ein. Die Trauben haben dickschalige Beeren, die viel Tannin und Gerbstoffe beinhalten. Die Weine sind deshalb lange haltbar, aber eher säurearm. Der Name bedeutet „der Frühe“ (span. temprano = früh) und bezieht sich auf die Eigenschaft der Trauben, sehr früh zu reifen. Nach einer in Spanien populären Erzählung soll die Sorte eine Weiterentwicklung des Pinot Noir sein, der von burgundischen Mönchen auf ihrem langen Pilgerweg nach Santiago de Compostela (Galicien) in den Weinbergen vieler Klöster angepflanzt wurde. Darauf deute...
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