Die weiße Rebsorte zählt zu den so genannten Cépages nobles. Ihr hauptsächliches Verbreitungszentrum ist im Südwesten Frankreichs, wo sie im Jahre 1710 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Auch an der Loire, in der Westschweiz und im Südosten Frankreichs wird sie angebaut. Eine Legende über König Heinrich IV. (1553-1610) könnte auf das Alter der Rebe hindeuten. Unmittelbar nach seiner Geburt soll ihm sein Großvater die Lippen mit einer Knoblauchzehe eingerieben und einen Schluck Sauvignon Blanc eingeflößt haben. Dies machte angeblich den König zum späteren, großen Weingenießer. Die zahlreichen Synonyme benennen zum Teil auch andere Spielarten und Sorten. Dies sind Blanc Doux, Blanc Fumé, Douce Blanche, Feigentraube, Fié, Gros Sauvignon, Libournais, ...
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