Nach dem Tod von Pippin III. dem Kurzen (714-768) teilten sich dessen Söhne Karlmann (751-771) und Karl (742–814) den Thron. Nach dem frühen Tod seines Bruders wurde Karl zum Alleinherrscher des fränkischen Reiches. In zahlreichen Kämpfen dehnte er sein Reich als größtes seit dem römischen Imperium über das heutige Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich und die Schweiz aus und legte den Grundstein für ein christliches Abendland. Im Jahre 800 ließ er sich von Papst Leo III. (gest. 816) zum römischen Kaiser krönen. Neben Handel, Gewerbe und Landwirtschaft förderte er die kulturelle Entwicklung und die Wissenschaften und schuf auch eine umfassende, rechtliche Ordnung. Darüber hinaus förderte er durch zahlreiche Gesetze und Schenkungen von Weingärten auch den Weinbau, ...
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