Im Jahre 1811 legte der deutsche Offizier Johann (John) Schiller in der Nähe von Toronto am Credit River ein Weingut mit acht Hektar Rebfläche an, was als Geburtsstunde des kanadischen Weinbaus gilt. Er experimentierte mit den dort vorgefunden Wildreben der Spezies Vitis labrusca. Im Jahre 1866 wurden im Südzipfel des Landes auf der Insel Pelee im Lake Erie von Weinbauern aus Kentucky Rebflächen mit der Sorte Isabella bestockt. Ende des 19. Jahrhunderts gab es bereits rund 50 Weinbau-Betriebe, davon die meisten in der Provinz Ontario. Ab den 1930er-Jahren wurden große Mengen an französischen und amerikanischen Hybriden angepflanzt, wobei vor allem Wert auf Frostbeständigkeit gelegt wurde. Die im Jahre 1916 eingeführte und bis 1927 gültige Prohibition bewirkte (im G...
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