Abkürzung für Alkoholdehydrogenasen. Dies sind in der menschlichen Leber (und auch im Verdauungstrakt) vorkommende Enzyme, die in Gegenwart des Co-Enzyms NAD (Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid, das als Wasserstoff-Übertrager fungiert) Alkohol zu Acetaldehyd oxidiert. Dieses wird unter Mitwirkung des Enzyms ALDH (Aldehyddehydrogenase) zur biologisch aktivierten Essigsäure entgiftet und letztlich zu Kohlendioxid und Wasser umgewandelt, wodurch die Konzentration an freiem Acetaldehyd im Körper normalerweise sehr gering bleibt. Bei mongoloiden und indogenen Völkern ist in 80% der Fälle das Enzym ALDH inaktiv, deshalb vertragen diese Volksgruppen nur geringe Mengen an Alkohol. Bei Europäern kommt diese Alkohol-Unverträglichkeit nur bei 5% vor. ADH sind auch in den ...
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