Die weiße Rebsorte (auch Chasselas Blanc) gilt als eine der ältesten der Welt. Angeblich wurde sie schon 6.000 vor Christi im Jordantal im heutigen Israel und Jordanien kultiviert und war vor 5.000 Jahren in Ägypten bekannt. Man will sie auf Wandgemälden in Königsgräbern bei Luxor erkannt haben, jedoch fehlt jeder Beweis. Auch der französische Ampelograph Adrien Berget vermutete einen ägyptischen Ursprung. Eine alte „Chasselas“ genannte Rebe wuchs im Garten des koptischen Gymnasiums von Kairo. Sie stammte aus der Oase El-Fayoum, wohin griechische Kolonisten zur Zeit Alexanders des Großen (356-323 v. Chr.) den Weinbau eingeführt haben sollen. Diese Sorte war jedoch durch ovale Beeren gekennzeichnet, kann also kein Chasselas gewesen sein. Dennoch ...
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Die weiße Rebsorte (auch Baco 7A) ist eine interspezifische Neuzüchtung zwischen Chasselas x Noah. Die Kreuzung der Hybride erfolgte durch den französischen Züchter François Baco (1865-1947).
Die rote Rebsorte kommt in Frankreich vor. Ob es sich um eine Spielart der weißen Chasselas handelt, ist nicht bekannt. Synonyme sind Black Chasselas, Black Muscadine, Chasselas de Fontainebleau Rouge Hatif, Fekete Chasselas, Mornen Noir, Schwarzer Gutedel und Schwarzer Muskatgutedel. Sie wird als Tafeltraube verwendet. Chasselas Noir ist jedoch auch ein Synonym für die rote Rebsorte Dolcetto.
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