Bewertung - neutral und unabhängig
Erfolg sagt mehr als 1000 Argumente
- Dieser Führer ist immer topaktuell. Über das Internet haben Sie ständigen Zugriff direkt auf die Verkostungsdatenbank. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber Weinführern
in Büchern, bei denen die Weine oft schon bei Erscheinen des Buches ausverkauft sind.
- Jeden Monat besuchen 205.000 Besucher die Wein-Plus Plattform. Damit erscheint der Weinführer in einem sehr gut frequentiertem Umfeld.
- Der Wein-Plus-Führer ist bei den Spitzenerzeugern allgemein anerkannt und wird von diesen durch Einsendung von Probeflaschen unterstützt.
Optimale Verkostungsbedingungen
- Jeder Wein wird grundsätzlich nur im Wein-Plus Proberaum verkostet.
Bewertungen von auf Messen oder beim Erzeuger selbst probierten Weinen, wie diese bei anderen Weinführern üblich sind, sind beim Wein-Plus Führer absolut tabu!
- Jeder Wein wird blind verkostet, d.h. zum Zeitpunkt der Bewertung weiß der Autor nicht, um welchen Wein und um welchen Erzeuger es sich handelt.
- Die Weine werden grundsätzlich in zusammenhängenden Serien gemeinsam mit ähnlichen Weinen, sortiert nach sinnvollen Kriterien (Alkohol, Zucker) verkostet.
- Fassproben werden nicht zur Verkostung zugelassen.
- Pro Arbeitstag (ca. 8 Stunden) werden nur ca. 50 Weine verkostet. Der Autor hat also viel Zeit und Ruhe für jeden einzelnen Wein.
- Das Verkostungssystem ist voll EDV-gestützt. Ein ausgeklügeltes System mit Probenummern und Kontrollzahlen verhindert Verwechslungen und Eingabefehler weitgehend.
- Bei den Proben sind Gäste, die sich einen Eindruck über die Verkostungsbedingungen machen wollen,
jederzeit willkommen.
AUSNAHME: Die einzige Ausnahme von obigen Regeln machen ältere, oft besonders wertvolle Weine und Raritäten, die wir häufig bei entsprechenden Proben, aber auch bei anderen Gelegenheiten verkosten und trinken. Hier ist auch eine Blindprobe nicht immer möglich. Dennoch möchten wir Ihnen die so entstandenen Bewertungen und Verkostungsnotizen nicht vorenthalten. Doch auch hier achten wir darauf, dass die Bedingungen für eine seriöse Beurteilung halbwegs gegeben sind. Verzeihen Sie uns daher bitte, dass wir nur einen Teil der Trouvaillen, die uns begegnen, auch hier veröffentlichen. Auch wir trinken schöne Weine zumeist noch lieber, als darüber zu schreiben.
Zuverlässiger und erfahrener Autor
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Marcus Hofschuster hat sich ein herausragendes Renommee als gewissenhafter und unbestechlicher Verkoster aufgebaut. Seine Bewertungen sind als nachvollziehbar, wiederholbar und zuverlässig anerkannt.
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Regelmäßig erfolgen Gegenproben. Der jeweilige Verkoster bekommt dazu einen Wein, den er Tage vorher bereits verkostet hatte; natürlich ohne sein Wissen. Die Beschreibung und Bewertung muss dann der ursprünglichen Beschreibung und Bewertung sehr ähnlich sein.
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Die Verkoster arbeiten hauptberuflich für diesen Führer.
Die Klassifizierung der Erzeuger
Nur die Erzeugerklassifikation gibt dem Leser auf den ersten Blick eine Information über das Qualitätsniveau eines Betriebes.
Die Klassifizierung beruht also auf einer längerfristigen Erfahrung auf Basis von Blindproben unter den strengen Bedingungen, wie diese für diesen Weinführer gelten.
Die Spanne reicht von bis     .
Sie beruht ausschließlich auf den Weinen, die blind im Erlanger Verkostungsraum probiert wurden. Dazu sollten von jedem klassifizierten Betrieb möglichst ausreichend Weine aus den letzten
Jahrgängen vorliegen. Werden Weine eines Jahrganges nicht eingeschickt, führt das zu einer Abwertung.
Wenn noch kein repräsentatives Spektrum von Weinen oder Jahrgängen eingeschickt wurden, kann eine vorläufige Klassifizierung erfolgen. Diese wird mit nicht ausgefüllten Sternen (
bis     )
dargestellt.
Erzeuger ohne Stern produzieren immer wieder empfehlenswerte Weine, lassen aber die nötige Konstanz vermissen. Auch wirklich schwache Gewächse kommen häufig vor. Hier ist sorgfältige
Auswahl, oder besser eine Probe vor dem Einkauf dringend geraten.
Natürlich wird die Klassifizierung permanent entsprechend der eingereichten und probierten Weine überarbeitet, kann also jederzeit auch noch nachträglich verändert werden.
Die Änderungen in der Klassifizierung werden zweimal im Jahr, im Frühjahr
und im Herbst veröffentlicht.
Das Bewertungssystem für die Weine
Die Weine werden nach dem 100-Punkte-System benotet. Dabei fängt der nutzbare Bereich, wie international üblich, bei 50 Punkten an. Die Gesamtnote setzt sich aus
folgenden Einzelbewertungen zusammen:
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Auge: 5 Punkte
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Nase: 15 Punkte
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Mund: 25 Punkte
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Gesamteindruck und Potenzial: 5 Punkte
Anmerkung: Da es jedem Produzenten möglich ist, durch exzessives Schönen und Filtern einen Wein mit strahlender Erscheinung zu erzeugen, messe ich dieser nur
marginale Bedeutung bei. So erhält jeder Wein ohne gravierende Farbmängel 5 Punkte zugestanden.
Das bedeuten die Punktnoten
Im Führer werden nur Weine aufgenommen, die eine Mindestpunktzahl von 75 Punkten erreicht haben. Daher findet der Bereich zwischen 50 und 75 Punkten hier keine Berücksichtigung. Auch Weine die nicht in der Veröffentlichung erscheinen, werden ausführlich beschrieben und exakt bewertet, die Ergebnisse sind jedoch ausschließlich für die jeweiligen Produzenten selbst einsehbar.
Die Bewertung erfolgt nach dem aus den USA stammenden und dem dortigen Schulnotensystem entlehnten 100-Punkte-Schema. Es scheint hierbei weltweit verschiedene Auffassungen darüber zu geben, wie streng dieses System interpretiert werden sollte. So gibt es bei den meisten Anwendern dieses Systems in den letzten Jahren eine schleichende Verschiebung der Punktnoten nach oben, was zu einer unnatürlichen Stauchung des Systems führt. Bei Wein-Plus wird die ursprüngliche, strenge Version angewendet, bei der der Bereich der empfehlenswerten Weine bereits bei 75 Punkten beginnt. Bitte halten Sie sich diese Benotungspraxis stets vor Augen, wenn Sie diesen Führer benutzen, da dies für das Verständnis der Bewertungen unerlässlich ist.
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75-79 Punkte
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Ordentlich bis gut
Saubere, eher einfache, aber möglichst harmonische Weine für jede Gelegenheit, aber auch potenziell hochwertige Weine mit leichten Mängeln finden sich hier. Preiswert bis etwa 5 Euro.. |
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80-84 Punkte
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Sehr gut
Reintönige, harmonische, im besten Fall typische Weine mit erkennbarem Charakter. In den meisten Fällen bereits ein echtes Trinkvergnügen. Basisweine, die in dieser Kategorie landen, dürfen bereits als weit überdurchschnittlich angesehen werden. Preiswert bis etwa 8 Euro. |
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85-89 Punkte
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Ausgezeichnet
Spitzenweine von ausgesuchter Qualität, welche die Aufmerksamkeit eines jeden anspruchsvollen Weintrinkers verdienen. Der Wein muss Persönlichkeit, Typizität und gewisse Tiefe aufweisen. Preiswert bis etwa 15 Euro. |
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90-94 Punkte
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Hervorragend
Erstklassige Weine, die zu den besten ihrer Art gehören. Perfekte Balance, absolute Reintönigkeit und ein unverwechselbarer Charakter müssen gegeben sein. Preiswert bis etwa 30 Euro.
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95-99 Punkte
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Groß
Weine von Weltklasse, die ein unvergessliches sinnliches Erlebnis gewährleisten und in der Lage sind, jeden Weinliebhaber völlig in ihren Bann zu ziehen. Sie sind Preise von 50 Euro und darüber häufig wert. |
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100 Punkte
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Einzigartig
Weine, die man nur anders, aber nicht mehr besser machen kann. |
Bitte beachten Sie, dass dieses Bewertungssystem bei Wein-Plus viel strenger angewendet wird, als das bei anderen internationalen Publikationen inzwischen üblich ist, da man anderenorts immer stärker zur Vergabe hoher Punktnoten neigt. Hier z.B. ein Vergleich aller getesteten Weine zwischen Wein-Plus und dem Wine Spectator:

Quelle: Eigene Zahlen und Wine Specator, Ausgabe Jan/Feb 2006
Trinkempfehlung
Jeder Wein wird ausführlich beschrieben und erhält eine Prognose über den voraussichtlich besten Trinkzeitraum. Diese Angaben entsprechen keineswegs einer eindeutigen Haltbarkeitsinformation, sondern geben lediglich Auskunft darüber, in welchem Zeitraum sich ein Wein bei normaler Lagerung voraussichtlich am vorteilhaftesten präsentiert. Eine Jahresangabe bedeutet immer, dass wir erwarten, dass sich ein Wein mindestens bis zum Ende des angegebenen Jahres in guter Form präsentieren wird. Viele Weine bleiben weit über das angegebene Datum hinaus in guter Form, wir erwarten aber nicht, dass er sich dann weiterhin positiv entwickelt. Auch mit größter Erfahrung bleiben diese Angaben Schätzungen. Positive wie negative Überraschungen erleben wir in diesem Punkt immer wieder, zumal die Entwicklung sehr stark von den jeweiligen Lagerbedingungen abhängen.. Laufend erfolgen bei uns im Haus jedoch Nachproben älterer Weine, von denen die meisten unsere Prognosen bestätigen – und die es uns erlauben, hier weiter dazuzulernen um noch genauere Angaben machen zu können.
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