| Datum: 2007-03-09 11:13:23 |
| Absender: Karl Bajano |
Betreff: Malbec-Maerchen? |
| Hallo zusammen, jede noch so windige Aussage gräbt sich in diesen neuerdings furchtbar spontanen Terroirzeiten tief ins Gemüt der Käufer.. Und behaupten kann einer, was er will, kontrollierbar ist nicht, wenn es nicht ganz gräßlich nach Käse stinkt... Und "Wilde Hefen", ins Stammbuch geschrieben, MACHEN JEDEN MOST KAPUTT, sonst nichts. Reinzuchthefen sind im Allgemeinen auch nichts anderes als selektionierte, in der Natur vorkommende Hefen. Bisher. Und die meisten Spontangärer machen vorher ein Selektion, sprich Vorgärung, um zu sehen, dass sie nicht wirklich nur wilde Hefen im Topf haben. LG Koal > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: weinforum_owner@apris.de [mailto:weinforum_owner@apris.de]Im > Auftrag von Thomas Riedl > Gesendet: Donnerstag, 8. März 2007 19:01 > An: bajano@wein-plus.de > Betreff: [weinforum] Malbec-Maerchen? > > > > Hallo zusammeauptungn, > > ich habe in einer Beschreibung zum Cahors-Gut Château de Chambert > gerade die Behauptung gelesen, Malbec-Trauben wiesen besonders viele > natürliche Hefen auf, weshalb Winzer in der Lage seien, auf den > Zusatz von Reinzuchthefe zu verzichten und auf die Spontangärung zu > vertrauen. > > Das ist mir völlig neu und mir fehlt auch die Begründung. Weiß jemand > von Euch mehr dafür? Warum sollten Malbec-Trauben geeigneter für die > Besiedelung mit wilden Hefen sein als andere Sorten? > > Nebenbei: Habt Ihr eine Quelle, aus der hervorgeht, ob Château du > Cedre im Cahors spontan vergärt oder mit Zuchthefen? > Ich habe nix gefunden. > > Danke Thomas > -- |

