Das Weingut liegt in der Gemeinde Wachenheim in deutschen Anbaugebiet Pfalz. Die Wurzeln gehen auf Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Bernhard Bürklin (1580-1636) war Stadtschreiber und späterer Bürgermeister von Wachenheim. Sein im Jahre 1606 erbautes Renaissancehaus steht noch heute. Den heutigen Namen erhielt es durch Heirat von Luise Wolf (1848-1882) mit Geheimrat Dr. Albert Bürklin (1844-1924) im Jahre 1875. Dieser baute das Gut nach der Jahrhundertwende zu einem absoluten Spitzenbetrieb in der Mittelhaardt aus. Nach dem Tod von Dr. Albert Bürklin (1907-1979), dem Großneffen des oben erwähnten Geheimrates, kam es in Besitz seiner Tochter Bettina Bürklin von Guradze. Ab dem Jahre 1992 wurde der Betrieb von ihrem Mann Christian von Guradze geführt. Dieser leitete umfassende Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung ein und war Initiator der Initiative Grosses Gewächs Pfalz mit dem Ziel einer pfälzischen Lagenklassifizierung. Nach der privaten erfolgte Ende 2006 auch die geschäftliche Trennung des Ehepaares. Der Betrieb zählt heute zu den größten Weingütern Deutschlands in Privatbesitz.
Die Weinberge umfassen 110 Hektar Rebfläche in den Einzellagen Hohenmorgen, Kalkofen und Langenmorgen (Deidesheim), Jesuitengarten, Kirchenstück, Pechstein und Ungeheuer (Forst), Gaisböhl im Alleinbesitz, Hoheburg und Reiterpfad (Rupperstberg), sowie Altenburg, Böhlig, Gerümpel, Goldbächel und Rechbächel (und Wachenheim). Davon umfassen die eigenen Rebflächen 85,5 Hektar, davon 60 Hektar mit Riesling. Weitere 13 Hektar sind mit den Rotweinsorten Spätburgunder, Dornfelder, Merlot, Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Acolon, Tempranillo, Grenache und Syrah) und 6 Hektar mit Weißburgunder bestockt. Es wird konsequent in vollem Umfang biodynamischer Weinbau praktiziert. Das Weingut ist seit 2005 beim Verband SIVCBD - BIODYVIN. Die besten Lagenweine kommen als G.C. (Guradze Christian) und P.C. (Phillip und Christian Bürklin) auf den Markt. Die Assoziation mit dem burgundischen System Grand Cru und Premier Cru ist beabsichtigt, wenngleich hinter den Kürzeln die angeführten Namen stehen. Alle übrigen Weine werden unter „Villa Bürklin” vermarktet. Eine Spezialität sind süße Prädikatsweine bis Eiswein. Das Weingut ist Mitglied im VDP (Verband deutscher Prädikatsweingüter).
Hinweis: Das Weingut hat keine Weine zur Blindverkostung angestellt
Der Jahrgang 2004
Hinweis: Das Weingut hat keine Weine zur Blindverkostung angestellt.
Der Jahrgang 2002
Hinweis: Das Weingut hat keine Weine zur Blindverkostung angestellt.
Der Jahrgang 2000
Bis auf den nicht ganz reintönigen Weißburgunder ist das Sortiment auch 2000 von zuverlässiger Güte. Wirklich gut gelungen ist vor allem der saftige Bürklin Estate.
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