Das Weingut liegt in der Gemeinde Wachenheim (Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße) im deutschen Anbaugebiet Pfalz. Der von Emil Zimmermann nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Besitz wurde im Jahre 1996 von seinem Sohn Jürgen Zimmermann übernommen. Die Weinberge umfassen zehn Hektar Rebfläche in den Wachenheimer Einzellagen Fuchsmantel, Gerümpel, Königswingert, Luginsland und Schlossberg. Sie sind zu zwei Dritteln mit dem Riesling, sowie mit den weiteren Weißweinsorten Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Scheurebe, Müller-Thurgau, Silvaner, Gewürztraminer und Sauvignon Blanc, sowie zu 10% mit den Rotweinsorten Spätburgunder, Blauer Portugieser, Merlot und Cabernet Sauvignon bestockt. Nach einer vier bis acht Wochen dauernden gezügelten Gärung erfolgt der weitere Ausbau der Weine teils im Edelstahl, teils im großen Holzfass. Es wird ein eher schlanker, eleganter und finessenreicher Rieslingtyp mit einer pikanten Säure angestrebt. Zunehmend wird eine Vergärung mit Naturhefen durchgeführt und forciert. Rund 80% der Weine werden trocken ausgebaut.
Die Spitzenleistungen der besten Jahrgänge werden heuer vielleicht nicht ganz erreicht, aber dennoch gibt es keinen Grund zur Enttäuschung, ist doch die Serie auf gleichmäßig hohem Niveau, wie wir es hier gewohnt sind. Vor allem im trockenen Bereich können wir hier wieder jeden Wein vorbehaltlos empfehlen. Die meisten von ihnen sollten im Laufe des Jahres 2009 ihre beste Zeit erleben.
Schon seit einiger Zeit produziert Jürgen Zimmermann - unabhängig von etwaigen Jahrgangsproblemen - Kollektionen, die sich sehen lassen können, und das zu Preisen, die jedem Freund im besten Sinne bodenständiger pfälzer Weine sofort zum kistenweisen Einkauf animieren sollten. Mit den ausgezeichneten 2006ern hat man es nun geschafft, eine weitere Wegmarke zu setzen. Wir sind auf die weitere Entwicklung sehr gespannt, zumal ein kürzlich nachverkosteter 2003er sich in Topform präsentierte. Kompliment!
Einen ausgesprochen homogenen Jahrgang auf sehr gutem Niveau hat uns Jürgen Zimmermann mit 2005 vorgestellt. Hier kann man heuer blind kaufen und wird alle Weine mit Genuss trinken können. An der Spitze steht dieses Jahr die Grauburgunder Spätlese mit ihrer feinsaftigen und straffen Art. Kompliment!
Dem Höhenflug sind bei Jürgen Zimmermann anscheinend keine Grenzen gesetzt. Als ob der Jahrgang keine Probleme geboten hätte, so geschlossen auf sehr hohem Niveau präsentieren sich die Weine des Weingutes. Allen voran die Rieslinge aus verschiedenen Lagen, die sich wunderbar unterscheiden lassen. Wir sind gespannt, wie weit sich Jürgen Zimmermann noch zu steigern vermag. Vorerst aber natürlich ein großes Kompliment von unserer Seite und der verdiente dritte Stern.
Vor allem die exzellenten Rieslinge machen 2003 für Jürgen Zimmermann zu einem sehr erfolgreichen Jahrgang, aber auch Gewürztraminer und Grauburgunder sind gut gelungen. Wenige Güter in der Mittelhaardt haben solche Qualitäten zu so günstigen Preisen zu bieten. Kompliment!
Auch in 2002 gibt es hier wieder eine Reihe sehr gelungener Weine zu kleinen Preisen, mit denen sich Jürgen Zimmermann vor niemandem verstecken braucht. Leider gibt es aber ein paar kleine Schwächen, die bestimmt mit dem nächsten Jahrgang verschwunden sein werden. Besonders gut gefallen hat uns diesmal die trockene Weißherbst Spätlese.
Eine recht kleine, aber umso beeindruckendere Kollektion vom Weingut Zimmermann. Die beiden Riesling Spätlesen sind schon jetzt eine Klasse für sich und glänzen mit deutlicher Mineralität. Auch die Burgunder haben Format. So kann es gerne weitergehen!
Dies ist eine der erfreulichsten Entdeckungen des Jahrgangs. Die vorgestellten 2000er Weine dieses mir bislang völlig unbekannten Gutes sind durch die Bank mit viel Sorgfalt gemacht. Dank ihrer feinsaftigen Frucht und der guten Struktur zeigen sie kaum jahrgangsbedingte Schwächen und machen allesamt viel Vergnügen. Weiter so!
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