Die Rebflächen des deutschen Anbaugebietes liegen im Bundesland Rheinland-Pfalz sowie zu einem kleinen Teil auch im Bundesland Saarland. Die 8.981 Hektar umfassenden Weinberge liegen entlang der Mosel vom Quellgebiet in den Vogesen an der Grenze
Luxemburgs bis zu ihrer Einmündung in den Rhein bei Koblenz sowie an den beiden Nebenflüssen Saar und Ruwer. Diese drei Flüsse gaben dem Anbaugebiet den alten bis Herbst 2007 gültigen Namen Mosel-Saar-Ruwer. An der oberen Mosel liegen die ältesten Weinberge
Deutschlands, hier betrieben schon die Römer im 1. Jahrhundert v. Chr. Weinbau und gründeten 15 v. Chr. die Stadt Augusta Treverorum, das heutige Trier. Im Ort Erden ist noch eine alte Presse der Römer zu besichtigen. Die zwei römischen Dichter
Ausonius (310-395) und
Venantius Fortunatus (530-610) 588 beschrieben bei Bootsfahrten auf der Mosel die Schönheit der Landschaft. Im Mittelalter besaß der
Benediktinerorden viele Weinberge entlang den Ufern der drei Flüsse, wovon auch viele Einzellagennamen bezeugen. Kaiser
Napoleon (1769-1821) erließ nach der Besetzung dieses Gebietes im Jahre 1807 ein Gesetz, dessen negative Nachwirkungen bis heute zu verspüren sind. Um Großgrundbesitz zu verhindern ordnete er die so genannte „Realteilung“ an, durch die bei einer Vererbung der Grundbesitz unter allen Nachkommen gleichmäßig aufzuteilen war. Die Folge war eine Zersplitterung in viele kleine Einheiten.
Das Anbaugebiet zählt zu den wärmeren Klimazonen Deutschlands. Der Weinbau profitiert von der idealen Kombination aus steilen, sonneüberflutenden Hängen, den die Sonne reflektierenden Schieferböden und optimalem Niederschlagsverhältnis. Durch die Wärmespeicherung der Mosel werden
Fröste weitgehend verhindert. Es gibt nur geringe Temperaturschwankungen. In der Regel gibt es angenehm warme Sommer und nur mäßig kalte Winter. Die Böden bestehen am oberen Mosellauf aus Muschelkalk und Keuper, sowie am mittleren und unteren Mosellauf und auch in den Tälern von Saar und Ruwer aus Devon- und Tonschiefer. Der dunkle Tonschiefer kommt in rund der Hälfte der Weinberge vor. Das Schiefergestein speichert am Tag die Sonnenwärme und gibt diese nachts wieder ab, wodurch für ein mildes Klima gesorgt wird. Die Reben wurzeln in der Regel metertief im Boden bzw. darunter liegenden Felsen. Viele kleine Winzer bearbeiten die oft terrassierten Steilhänge in mühsamer Handarbeit und liefern ihre Trauben an große Kellereien. Mosel ist in sechs Bereiche mit 19 Großlagen und 524 Einzellagen gegliedert. Die Moselweinstraße ist eine 242 Kilometer lange Autoroute. Sie beginnt direkt hinter der deutsch-französischen Grenze in Perl, verläuft am Fluss entlang und überquert ihn dabei mehrmals. Im Verlauf berührt sie viele berühmte Gemeinden und endet schließlich in Koblenz.
Der Bereich
Bernkastel oder auch
Mittelmosel (ehemals Untermosel) bildet das Herzstück mit den meisten Weinbergen und bekanntesten Gemeinden. Er erstreckt sich von Briedel im Norden flussaufwärts bis zur Moselmetropole Trier im Süden in einer Länge von etwa 50 Kilometern. Die Mosel durchfließt dabei das Gebiet in zehn relativ engen Schleifen. Der große Bereich umfasst knapp 6.000 Hektar Rebfläche und wird in die zehn Großlagen Badstube, Kurfürstlay, Michelsberg, Münzlay, Nacktarsch, Schwarzlay, St. Michael, Probstberg, Römerlay und Vom heißen Stein gegliedert. Hier befinden sich die bekanntesetn Moselgemeinden und Weinberge. Zu den berühmtesten Einzellagen des Bereiches und auch Deutschlands gehört Bernkasteler Doctor. Sie zählt zur renommierten Großlage Badstube mit (unüblicherweise) ausschließlich erstklassigen Lagen. Zum überwiegenden Teil bestehen die tiefgründigen Böden aus dunkelblauem verwittertem Devonschiefer mit oft hohem Steingehalt, in der Gemeinde Ürzig gibt es auch Rotliegendes (roter Sandstein). Die bekanntesten Weinbaugemeinden mit ihren Einzellagen sind:
* Bernkastel mit
Alte Badstube am Doctorberg,
Bratenhöfchen,
Doctor,
Graben
* Bernkastel mit Johannisbrünnchen, Kardinalsberg,
Lay, Matheisbildchen
* Bernkastel mit Rosenberg, Schlossberg, Stephanus-Rosengärtchen, Weisenstein
*
Brauneberg mit
Juffer,
Juffer Sonnenuhr,
Kammer,
Klostergarten, Mandelgraben
* Enkirch mit
Batterieberg, Edelberg, Ellergrub, Herrenberg, Monteneubel
* Enkirch mit Steffensberg, Weinkammer, Zeppwingert
* Erden mit Busslay,
Herrenberg,
Prälat,
Treppchen
* Graach mit Abtsberg,
Domprobst,
Himmelreich,
Josephshöfer
* Kesten mit Herrenberg, Paulinsberg,
Paulinshofberger
* Kinheim mit Hubertuslay, Römerhang, Rosenberg
* Klüsserath mit
Bruderschaft
* Köwerich mit Held,
Laurentiuslay
*
Kröv mit Burglay, Herrenberg, Kirchlay, Letterlay, Paradies, Steffensberg
* Leiwen mit Klostergarten,
Laurentiuslay
* Lieser mit
Niederberg-Helden, Rosenlay, Schlossberg, Süßenberg
* Longuich mit
Herrenberg, Hirschlay,
Maximiner Herrenberg
* Lösnich mit Burgberg,
Försterlay
* Mülheim mit Amtgarten, Elisenberg, Helenenkloster, Sonnenlay
* Neumagen-Drohn mit Engelgrube, Großer Hengelberg, Häs’chen,
Hofberger
* Neumagen-Drohn mit Laudamusberg, Nußwingert,
Rosengärtchen, Sonnenuhr
* Piesport mit
Domherr, Falkenberg, Gärtchen,
Goldtröpfchen,
Grafenberg
* Piesport mit Günterslay,
Hofberger,
Kreuzwingert,
Schubertslay, Treppchen
* Pölich mit
Held
* Pünderich mit Goldlay,
Marienburg, Nonnengarten, Rosenberg
* Thörnich mit Enggaß,
Ritsch, Schießlay
* Trier mit Altenberg, Andreasberg, Augenscheiner, Benediktinerberg, Burgberg
* Trier mit Deutschherrenberg, Deutschherrenköpfchen, Herrenberg, Jesuitenwingert
* Trier mit Kupp, Kurfürstenhofberg, Rotlei, St. Martiner Hofberg, St. Martiner Klosterberg
* Trier mit St. Matheiser, St. Maximiner Kreuzberg, St. Petrusberg
* Trier mit Thiergarten Felsköpfchen, Thiergarten Unterm Kreuz
* Trittenheim mit
Altärchen,
Apotheke,
Felsenkopf,
Leiterchen
* Ürzig mit
Goldwingert,
Würzgarten
* Wehlen Abtei, Hofberg,
Klosterberg, Nonnenberg, Rosenberg,
Sonnenuhr
* Wintrich mit Geierslay, Großer Hergott,
Ohligsberg, Stefanslay
* Zeltingen mit Deutschherrenberg,
Himmelreich, Schlossberg,
Sonnenuhr
Der Bereich
Burg Cochem (ehemals Zell) wird nach den vielen terrassierten Hängen auch
Terrassenmosel genannt. Er erstreckt sich an der unteren Mosel von Koblenz bis Zell und ist in die fünf Großlagen Goldbäumchen, Grafschaft, Rosenhang, Schwarze Katz und Weinhex gegliedert. Die Landschaft ist von vielen mittelalterlichen Burgen geprägt. Die Weinberge umfassen rund 1.500 Hektar Rebfläche. Die Hänge sind zum Teil extrem steil, so dass die Reben nur auf schmalen durch Mauern gesicherten Tarrassen Platz finden. Zu den berühmtesten dieser steilen Lagen zählt
Calmont, die auch ein besonderes Mikroklima auszeichnet. Die Böden bestehen aus Ton- und Siltschiefer, die häufig mit Kalk, Quarzit oder Sandstein durchsetzt sind. Bekannte Weinbaugemeinden mit ihren Einzellagen sind:
* Alf mit Arrasburg-Schlossberg, Burggraf, Herrenberg, Hölle
* Alf mit Kapellenberg, Katzenkopf, Kronenberg
* Beilstein mit Schlossberg, Silberberg
* Bremm mit Abtei Klosterstuben,
Calmont, Frauenberg
* Bremm mit Laurentiusberg, Schlemmertröpfchen
* Burg mit Schlossberg, Thomasberg, Wendelstück
* Cochem mit Arzlay, Bischofsstuhl, Herrenberg, Hochlay, Klostergarten
* Cochem mit Nikolausberg, Pinnerkreuzberg, Rosenberg, Schlossberg, Sonnenberg
* Ebernach mit Bischofsstuhl, Klostergarten, Sonnenberg
* Ediger mit Elzhofberg, Feuerberg, Osterlämmchen
* Eller mit Bienenlay,
Calmont, Engelströpfchen, Höll, Kapplay
* Eller mit Pfirsichgarten, Schützenlay, Stubener Klostersegen
* Hatzenport mit Burg Bischofstein,
Kirchberg,
Stolzenberg
* Neef mit
Frauenberg, Petersberg, Rosenberg
* Pommern mit Goldberg, Rosenberg,
Sonnenuhr,
Zeisel
* Valwig mit Herrenberg, Palmberg, Schwarzenberg
* Winningen mit Brückstück, Domgarten, Hamm,
Röttgen,
Uhlen
* Zell mit Burglay-Felsen, Domherrenberg, Geisberg, Kreuzlay, Marienburger, Nußberg
* Zell mit Petersborn-Kabertchen, Pommerell, Römerquelle, Rosenborn
Der Bereich
Obermosel wird fallweise auch als
Südliche Weinmosel bezeichnet. Er umfasst rund 670 Hektar Rebfläche südlich von Trier an der Grenze zu
Luxemburg und ist in die zwei Großlagen Gipfel und Königsberg gegliedert. Die hier nur selten steilen Weinberge in weiten Tälern erstrecken sich von Perl bis Wasserliesch. Hier herrschen nicht Schiefer-, sondern Muschelkalk-, Keuper- und Mergelböden vor. Deshalb wird der Bereich auch öfters mit der
Champagne verglichen. Eine Besonderheit ist die uralte Rebsorte
Elbling, aus dem spritzige Sekte gekeltert werden. Bekannte Weinbaugemeinden mit ihren Einzellagen sind:
* Fellerich mit Schleidberg
* Helfant-Esingen mit Kapellenberg
* Igel mit Dullgärten
* Kreuzweiler mit Schloß Thorner Kupp
* Langsur mit Brüderberg
* Liersberg mit Pilgerberg
* Mesenich mit Abteiberg, Deuslay, Goldgrübchen, Held
* Nittel mit Blümchen, Hubertusberg, Leiterchen, Rochusfels
* Palzem mit Carlsfelsen, Lay
* Rehlingen mit Kapellenberg
* Wasserliesch mit Albachtaler, Reinig auf der Burg
* Wellen mit Altenberg
* Wincheringen mit Burg Warsberg
Der kleine Bereich
Moseltor an der oberen Mosel wurde als eigener Bereich definiert, weil er im Bundesland Saarland liegt. Er umfasst nur rund 110 Hektar Rebfläche in der Gemeinde Perl mit den Einzellagen Hasenberg und St. Quiriniusberg (Großlage Schloss Bübinger).
Der großlagenfreie Bereich
Ruwertal wurde im Jahre 1998 vom Bereich Saar abgetrennt. Die steilen Weinberge mit nur knapp 200 Hektar Rebfläche erstrecken sich großteils beiderseits des Moselnebenflusses zwischen Riveris und Trier-Ruwer. Die bevorzugten Lagen befinden sich in Seitentälern der Ruwer. Weinbau wurde hier angeblich schon in vorrömischer Zeit betrieben, weshalb man hier den Bereich als ältestes deutsches Weinbaugebiet reklamiert. Die zumeist flach- bis mittelgründigen Böden sind von verwittertem, zumeist blauem oder grauem Devonschiefer geprägt und besitzen einen hohen Feinerdeanteil. Mit rund 90% ist hier der Rieslinanteil am höchsten im Anbaugebiet. Die Durchschnittstemperaturen sind etwas niedriger als an der Mosel, die Weine sind deshalb wie an der Saar säurebetonter. Die Weinbaugemeinden mit ihren Einzellagen sind:
* Eitelsbach mit
Karthäuserhofberg,
Marienholz
* Franzenheim mit Johannisberg
* Kasel mit Dominikanerberg, Herrenberg,
Hitzlay,
Kehrnagel
* Kasel mit
Nies’chen, Paulinsberg, Timpert
* Korlingen mit Laykaul
*
Lorenzhof mit Felslay, Mäuerchen
*
Maximin Grünhaus mit Abtsberg, Bruderberg, Herrenberg
* Mertesdorf mit
Herrenberg, Johannisberg
* Morscheid mit Dominikanerberg
* Riveris mit Heiligenhäuschen, Kuhnchen
* Ruwer mit Maximiner, Sonnenberg
* Sommerau mit Schlossberg
* Trier mit Karthäuserhofberg, Maximiner, Sonnenberg
* Waldrach mit Doktorberg, Ehrenberg, Heiligenhäuschen, Hubertusberg
* Waldrach mit Jesuitengarten, Jungfernberg, Krone, Kurfürstenberg
* Waldrach mit Laurentiusberg, Meisenberg, Sonnenberg
Der nach dem Fluss benannte Bereich
Saar ist in die Großlage Scharzberg mit 22 Einzellagen gegliedert. Der Name der Großlage bezieht sich auf die hier berühmteste Einzellage
Scharzhofberg. Der Bereich umfasst rund 730 Hektar Rebfläche, rund noch einmal so viel werden derzeit nicht bewirtschaftet. Er erstreckt sich von Filzen an der Moselmündung der Saar flussaufwärts bis Serrig, sowie im von Konz aus abzweigenden „Konzer Tälchen“, einem Seitental der Saar. Die Böden sind großteils von graublauem Hunsrückschiefer unterschiedlichen Verwitterungsgrades dominiert und sind mit tonhaltiger Braunerde durchsetzt. Die Weinberge liegen rund 50 bis 100 Meter höher und die Durchschnittstemperaturen sind etwas niedriger als an der Mosel. Der dadurch verzögerte Reifeprozess der Trauben ist einer der Gründe, warum hier die Rieslingweine etwas säurebetonter ausfallen. Die Weinbaugemeinden mit ihren Einzellagen sind:
* Ayl mit Herrenberger,
Kupp, Scheidterberg
* Falkenstein mit Hofberg
* Filzen mit Herrenberg, Liebfrauenberg, Pulchen, Steinberger, Unterberg, Urbelt
* Irsch mit Sonnenberg
* Kanzem mit
Altenberg,
Hörecker, Schlossberg, Sonnenberg
* Kastel-Staadt mit König-Johann-Berg, Maximiner Prälat
* Konz mit Auf der Wiltinger Kupp, Euchariusberg, Karthäuser Klosterberg
* Könen mit Fels, Kirchberg
* Krettnach mit Altenberg, Euchariusberg
* Niederleuken mit
Fuchs
* Niedermennig mit Euchariusberg, Herrenberg, Sonnenberg
* Oberemmel mit Agritiusberg, Altenberg,
Hütte, Karlsberg, Raul, Rosenberg
* Ockfen mit
Bockstein, Geisberg
* Pellingen mit Hergottsrock, Jesuitengarten
* Saarburg mit Antoniusbrunnen, Bergschlösschen,
Fuchs, Klosterberg
* Saarburg mit
Kupp, Laurentiusberg,
Rausch, Schlossberg, Stirn
* Schoden mit
Herrenberg,
Saarfeilser Marienberg
* Serrig mit Antoniusberg, Heiligenborn,
Herrenberg, Hoepslei, König-Johann-Berg, Kupp
* Serrig mit
Schloss Saarfelser Schlossberg,
Schloss Saarsteiner, Vogelsang, Würtzberg
* Wawern mit Goldberg,
Herrenberger, Jesuitenberg, Ritterpfad
* Wiltingen mit
Braune Kupp,
Braunfels,
Gottesfuß, Hölle, Klosterberg,
Kupp
* Wiltingen mit
Rosenberg, Sandberg,
Scharzhofberg,
Schlangengraben, Schlossberg
Bekannte Produzenten sind
Agritiushof,
A. J. Adam,
Bastgen,
Becker-Steinhauer,
Bernkasteler Ring,
Berres,
Berweiler-Merges,
Blees-Ferber,
Busch Clemens,
Carl Aug. Immich-Batterieberg,
Carl Loewen,
Clüsserath Ansgar,
Clüsserath-Eifel,
Clüsserath Ernst,
Clüsserath-Hilt,
Clüsserath-Weiler,
Deutschherrenhof,
Dr. Fischer,
Dr. F. Weins-Prüm,
Dr. Heinz Wagner,
Dr. Hermann,
Dr. Leimbrock - C. Schmidt,
Dr. Loosen,
Großer Ring VDP Mosel,
Dr. Pauly-Bergweiler,
Egon Müller-Scharzhof,
Eifel Bernhard,
Eifel Franz-Josef,
Erben von Beulwitz,
Erbes Karl,
Fischer Stephan,
Forstmeister Geltz-Zilliken,
Franzen Reinhold,
Freiherr von Heddesdorff,
Freiherr von Schleinitz,
Frieden-Berg,
Friedrich-Kern,
Fries Reiner,
Fuchs Reinhold,
Gebr. Ludwig,
Geheimrat J. Wegeler Erben,
Grans-Fassian,
Haag Fritz,
Haag Willi,
Haart Johann,
Haart Reinhold,
Hain Kurt,
Heymann-Löwenstein,
Hövel,
Jakoby-Mathy,
Joh. Jos. Christoffel Erben,
Jos. Christoffel jr.,
Kallfelz,
Kanzlerhof,
Karlsmühle,
Karthäuserhof,
Kees-Kieren,
Kerpen,
Kiebel Benedikt,
Knebel Beate,
Kranz-Junk,
Kröber Rüdiger,
Lauer Peter,
Lehnert-Veit,
Loersch-Eifel,
Lorenz Nikolaus,
Lotz Klaus,
Lubentiushof,
Martin Conrad - Brauneberger Hof,
Max Ferd. Richter,
Maximin Grünhaus - Schlosskellerei C. von Schubert,
Mertes Johann Peter,
Milz-Laurentiushof,
Molitor,
Mönchhof Robert Eymael,
Mosel 2000,
Müllen Martin,
Norwig,
Othegraven,
Paulinshof,
Philipps-Eckstein,
Prüm,
Joh. Jos. Prüm,
S. A. Prüm,
Reh Winfried,
Reichsgraf von Kesselstatt,
Reinert,
Resch Hans,
Reuscher-Haart,
Richter Richard,
Römerhof,
Roth Andreas,
Schaefer Willi,
Schloss Lieser,
Schloss Saarstein,
Schmitges,
Schmitt Heinz,
Schömann Martin,
Selbach-Oster,
Später-Veit,
Staffelter Hof,
Steffens Ernst,
Steinmetz Günther,
Stoffel,
Studert-Prüm,
St. Urbans-Hof,
Thanisch,
Van Volxem,
Vereinigte Hospitien,
Weinhof Herrenberg,
Wwe. Dr. H. Thanisch Erben Müller-Burggraef,
Wwe. Dr. H. Thanisch Erben Thanisch,
Zenzen Ewald.
Die Gesamtrebfläche hat sich in den letzten zehn Jahren um rund 1.400 Hektar verringert, das sind rund 13%. Der Anteil der Weißweintrauben ist zwar von knapp 95 auf knapp 91% gesunken, ist aber nach wie vor unter allen 13 Anbaugebieten am höchsten (es folgt der Rheingau mit knapp 85%). An der Spitze liegen in gleicher Reihenfolge dieselben acht Rebsorten. Es dominiert mit knapp 60% eindeutig der Riesling, obwohl eine Reduktion um knapp 500 Hektar erfolgte. Eine Besonderheit ist die an dritter Stelle liegende sehr alte Sorte Elbling, die fast zu 100% nur an der Mosel angebaut wird. Allerdings ist der Bestand von 870 auf 570 Hektar zurückgegangen. Die stärksten Aufsteiger sind Grauburgunder (102%), Weißburgunder (85%), Regent (74%), Dornfelder (43%) und Spätburgunder (24%). Die größten Absteiger sind Kerner (42%), Bacchus (39%) und Müller-Thurgau (32%). So wie in den anderen Anbaugebieten haben auch noch viele andere deutsche
Neuzüchtungen stark an Boden verloren. Die 51 häufigsten Rebsorten sind (Status 2007):
Rebsorte
|
Synonyme
|
Farbe
|
Hektar
|
%-Ant
|
| Riesling |
Weißer Riesling |
weiß |
5.272 |
58,7 |
| Müller-Thurgau |
Rivaner |
weiß |
1.294 |
14,4 |
| Elbling |
Kleinberger u.v.a. |
weiß |
570 |
6,4 |
| Kerner |
- |
weiß |
399 |
4,4 |
| Pinot Noir |
Spätburgunder |
rot |
361 |
4,0 |
| Dornfelder |
- |
rot |
344 |
3,8 |
| Pinot Blanc |
Weißburgunder |
weiß |
241 |
2,7 |
| Bacchus |
- |
weiß |
87 |
1,0 |
| Pinot Gris |
Ruländer, Grauburgunder |
weiß |
79 |
0,9 |
| Regent |
- |
rot |
61 |
0,7 |
| Chardonnay |
- |
weiß |
32 |
0,4 |
| Auxerrois |
- |
weiß |
27 |
0,3 |
| Reichensteiner |
- |
weiß |
27 |
0,3 |
| Ortega |
- |
weiß |
22 |
0,2 |
| Optima |
Optima 113 |
weiß |
21 |
0,2 |
| Findling |
- |
weiß |
17 |
0,2 |
| St. Laurent |
- |
rot |
12 |
0,1 |
| Schwarzriesling |
Müllerrebe |
rot |
11 |
0,1 |
| Dunkelfelder |
- |
rot |
10 |
0,1 |
| Frühburgunder |
Blauer Frühburgunder, Clevner |
rot |
9 |
0,1 |
| Merlot |
- |
rot |
8 |
0,1 |
| Traminer |
Roter Traminer, Clevner |
weiß |
6 |
0,1 |
| Domina |
- |
rot |
6 |
0,1 |
| Acolon |
- |
rot |
4 |
- |
| Cabernet Sauvignon |
- |
rot |
4 |
- |
| Ehrenfelser |
- |
weiß |
4 |
- |
| Johanniter |
- |
weiß |
4 |
- |
| Sauvignon Blanc |
Muskat-Sylvaner |
weiß |
4 |
- |
| Scheurebe |
Sämling 88 |
weiß |
4 |
- |
| Blauer Portugieser |
Portugieser |
rot |
3 |
- |
| Kernling |
- |
weiß |
3 |
- |
| Phoenix |
- |
weiß |
3 |
- |
| Cabernet Dorsa |
- |
rot |
2 |
- |
| Cabernet Mitos |
- |
rot |
2 |
- |
| Dakapo |
- |
rot |
2 |
- |
| Huxelrebe |
- |
weiß |
2 |
- |
| Juwel |
- |
weiß |
2 |
- |
| Solaris |
- |
weiß |
2 |
- |
| Ehrenbreitsteiner |
- |
weiß |
1 |
- |
| Faberrebe |
- |
weiß |
1 |
- |
| Morio-Muskat |
Morio |
weiß |
1 |
- |
| Regner |
- |
weiß |
1 |
- |
| Blaufränkisch |
Blauer Limberger, Limberger, Lemberger |
rot |
0,5 |
- |
| Deckrot |
- |
rot |
0,5 |
- |
| Hölder |
- |
weiß |
0,5 |
- |
| Muskateller |
Gelber Muskateller, Muscat Blanc u.v.a. |
weiß |
0,5 |
- |
| Orion |
- |
weiß |
0,5 |
- |
| Perle |
- |
weiß |
0,5 |
- |
| Rieslaner |
- |
weiß |
0,5 |
- |
| Schönburger |
- |
weiß |
0,5 |
- |
| Siegerrebe |
- |
weiß |
0,5 |
- |
| weiße Sorten |
|
|
8.139 |
90,6 |
| rote Sorten |
|
|
842 |
9,4 |
| GESAMT |
|
|
8.981 |
100 |
|